Das Ende der Sterne

by - Juli 19, 2017



Seit geraumer Zeit schon hatte ich diesen Schritt geplant, aber um mir selber erst mal klar zu werden, was ich genau vorhabe, hat es etwas gebraucht. Zumal ich viele kleine Baustellen habe und mich jetzt, da ich genug Zeit habe, mal jeder Einzelnen widmen kann. 

Wir bereits angekündigt wollte ich ein paar Dinge ändern und dies ist eins davon...

Viele kennen das typische Bewertungssystem der fünf Sterne. Amazon, Goodreads, Lovelybooks und viele weitere Netzwerke nutzen es für ihre Buchbewertungen. Auch ich habe seit Beginn meines Blogs die Sterne bzw. Blumen als Bewertung genutzt. Aber mit der Zeit fand ich es schwierig zu sagen, wie viel Sterne ein Buch nun bekommen soll. Daher entschloss ich, dass ein neues System her muss. 

Im Grunde sage ich zu meinen Freunden ja auch nicht "lies das Buch, das ist 5 Sterne wert". Nein, ich sage viel mehr sowas wie "Das musst du unbedingt lesen, das Buch ist der hammer! Ich würde es sofort wieder lesen". Ich denke das so Kategorien das Ganze realistischer gestalten und angemessener sind. Zumal z.B. 1 Stern oft so wirkt, als sei das Buch total schlecht, obwohl es ja nur MIR nicht zugesagt hat. Die Bezeichnung "Fehlgriff" klingt zwar immer noch hart, aber zeigt viel mehr, dass dieses Buch einfach nicht meins war. Das kann ja bei Anderen schon wieder ganz anders aussehen. 

[EDIT] Nachdem ich nun auf zwei Kommentare geantwortet habe, sollte ich diesen Aspekt vielleicht noch ergänzen, denn auch dieser hat meine Meinung beeinflusst. So kam es schon vor, dass ein Buch zwar in sich "Fehler" aufwies oder es Aspekte gab die ich nicht so gut fand, es mich aber dennoch absolut begeistern konnte und ich mich längerfristig damit beschäftigt habe. Da musste ich lange überlegen ob ich die, meiner Meinung nach, gerechtfertigten 4 Sterne gebe oder die 5. So kann ich es als "Mustread" kennzeichnen ohne den inneren Konflikt ausfechten zu müssen. Ich finde das etwas entspannter. Aber letztendlich bleibt ein Bewertungssystem ein Bewertungssystem [/Edit]

Ich glaube einfach, dass ich längerfristig mit dem System glücklicher werde. Auf Amazon und Co. werde ich zwar dennoch mit Sternen bewerten müssen, aber da muss man dann wohl oder übel durch. 

Von so manch anderen Blogs kennt ihr es bestimmt schon. So nutzen z.B. Holla die BuchfeeTrallafittibooks oder auch Bücherschmöker solche Systeme. 

Bücher werde ich von nun nach bestimmten Kategorien bewerten:



Mustreads sind die Bücher, die mich absolut begeistern konnten und die ich jedem ans Herz legen möchte. Es sind die Bücher, an denen ich nichts (oder sehr wenig) unstimmig fand und die es daher absolut wert sind, gelesen zu werden. Bücher, die ich immer wieder gerne in die Hand nehmen würde. 



Buchempfehlungen sind solche Bücher, die ich jedem Leser ans Herz lege, dir bei mir aber keinen längerfristigen Eindruck wie die MustReads hinterlassen haben. Dies liegt meist daran, dass mir das gewisse Extra gefehlt hat. Dennoch sind es tolle Bücher, die es sich auf jeden Fall lohnt zu lesen.



Zwischendurch bezeichnet all die Bücher, die ich eben für ab und dann ganz nett finde, aber mich auch nicht längerfristig beeindrucken konnten. Sie bieten Unterhaltung für einen bestimmten Zeitraum, gehören aber eben nicht zu meinen absoluten Lieblingen unter den Büchern. Dennoch gute Bücher für zwischendurch. 


Zu den Fehlgriffen gehören all die Bücher, die mich nicht begeistern oder fesseln konnten und eventuell sogar Fehler aufweisen.


Das wäre dann mein neues Beurteilungssystem, welches ich ab heute für neue Rezensionen nutze. Meine alten Rezensionen bleiben erst mal in der Punktebewertung, da es mir im Moment zu viel Aufwand ist, sie alle zu ändern. 

Was für ein Beurteilungssystem habt ihr selbst? Oder welches findet ihr als Leser interessanter?

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37 Kommentare

  1. Hallo Sinah,
    ich finde deine neue Art, Bücher zu bewerten, total gut und auch irgendwie "richtiger" als Sterne oder sonstwas. Mir fällt es auch zunehmend schwer, mit Sternen zu bewerten. Das liegt vor allem daran, dass ich unterschiedliche Genres lese und es merkwürdig aussieht wenn ein gut recherchierter Politthriller ebenso 5 Sterne bekommt wie ein eher simpel gestrickter Liebesroman - obwohl beides mit gleichermaßen begeistert hat. Vielleicht trenne ich mich auch von den Sternen.
    Liebe Grüße
    Alke

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    1. Hallo Alke,
      Ja, mit Sternen finde ich es auch immer schwer. Da ich auch einem absoluten Mustread mal nur vier Sterne geben würde, wenn doch Fehler (ob logische oder oder oder) vorkommen. Ich glaube das ich mir die Arbeit damit "leichter" mache.. trotz das man auf Amazon & Co. noch so bewerten muss ^^


      Lass mich wissen, wenn du es ändern solltest :)


      Liebe Grüße,
      Sinah

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  2. Hi!

    Ja, die Idee kommt immer wieder auf und ab und an sehe ich das auch auf anderen Blogs.
    Aber da man, wie du schon sagst, auf den anderen Plattformen zur Rezension eine Sternebewertung abgeben "muss", werde ich es trotzdem beibehalten.

    Deine vier Punkte, die du aufgeführt hast, sind ja im Prinzip aber die gleichen Bewertungen ;) Ein Mustread ist für mich ein 5 Sternebuch, die Buchempfehlung 4 Sterne usw. Also prinzipiell das gleiche ... nur mit anderem Namen.

    Ob ich jetzt 1 Stern vergebe oder sage, dass ich einen Fehlgriff hatte, ist für mich persönlich das gleiche. Jedes Buch, was ich rezensiere, ist meine eigene subjektive Meinung und natürlich muss nicht jeder davon ausgehen, dass es ihm beim Lesen des Buches genauso ergeht. Deshalb ja die Rezension und nicht nur die Sterne.

    Aber jeder soll es ja so machen, wie er sich damit wohl fühlt :)

    Liebste Grüße, Aleshanee

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    1. Ich hab jetzt auch gerade mal bei Bücherschmöker reingeschaut - auch 5 Namen zu demselben 5-Sterne System. Nur eben nicht mit Sternen sondern mit einem Namen versehen ... also doch irgendwie das gleiche.

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    2. Hey ^^
      Ja, letztendlich ist und bleibt ein Bewertungssystem ein Bewertungssystem. Daher ist es im Grunde das Selbe, nur das die Betitelung anders ist.

      Daher habe ich auch lange überlegt, ob es Sinn macht oder nicht. Ich muss dazu sagen, dass ich auch eine "Mustread" vier Sterne geben würde, wenn es vll. Fehler aufweist, mich aber absolut begeistert hat. Da fiel es mir dann oft schwer zu entscheiden. "Fehler" ignorieren und 5 geben oder 4 und es trotzdem so vermittlen, dass es absolut lesenswert ist. Nicht das vier Sterne schlecht sind!

      Im Grunde ist es ja wie du sagst, nur eine andere Art des Systems ^^ Ich habs mir immer schwer getan mit den Sternen und hoffe mir es so einfach zu erleichtern :D

      Danke, für dein ausführlichen Kommentar!

      Liebe Grüße,
      Sinah

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    3. Hey!
      @ALESHANEE TAWARIELL: Ich nutze ebenfalls Kategorien und sie sind keinesfalls mit dem Sternesystem vergleichbar. Meine Kategorien lauten: Liebling, Buchtipp, Zwischendurchlektüre und Fehlgriff. Ein Liebling kann 5 aber durchaus auch 4 Sterne bedeuten (die ich ja leider auf Amazon und Co. zwecks Streuung weiterhin nutzen muss), ein Buchtipp kann ebenfalls 4 oder 5 haben, selten sogar 3, Zwischendurchlektüre 3 oder 4, Fehlgriff 1 oder 2 Sterne. Insofern ist es nicht gleich, sondern bietet mehr Spielraum in dem ich mich auf meine Meinung zum Buch beziehe und es danach bewerte, wie ich es einordnen würde und nicht in welches Sternesystem ich es quetsche.

      @Sinah: Ich finde es super, dass du nun nach Kategorien bewertest. Ich kann nur jedem dazu raten. Seit dem ich es nutze fühle ich mich mit meinen Rezensionen viel wohler.

      Liebe Grüße,
      Nicci

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    4. Ja, das verstehe ich schon.
      Und wie Nicci es erklärt hört es sich auch logisch und sinnvoll an. Und @Nicci: Ich weiß genau was du meinst und ich stimme dir da zu dass man da mehr variieren kann. Da kommt es aber auch drauf an, welche Bedeutung das Sterne-System für einen hat. Für mich gibt es z. B. auch Highlight-Bücher, die "nur" 4 Sterne haben - weil ich zwar kleine Kritiken habe, aber es mich trotzdem umgeworfen hat durch andere Dinge.

      Deshalb würde ich, wenn ich schon die Sterne weglasse, auch keine Kategorien vergeben. Denn in der Rezension steht ja schon alles drin, was ich sagen möchte und da kann man sehr gut rauslesen, ob das Buch mir gefallen hat oder nicht - und was ich nicht gut fand oder eben schon.

      Ich finde es eher schade, dass viele nur auf die Sterne bzw. das Fazit gucken - deshalb lasse ich das Fazit z. B. mittlerweile fast immer weg, weil es einfach meist zu kurz ist und mir persönlich zu wenig aussagt: wie die Sterne ;) Und auch eine "Buchempfehlung" oder "Liebling"- ein "Liebling" ist dann für mich ja im Prinzip auch eine 5 Sterne Bewertung.

      Die Bewertungen - ob jetzt Sterne oder eine bestimmte Kategorie - an sich sind ja eh immer subjektiv. Aber grundsätzlich ist es schon gut so, wie ihr es macht. Andererseits finde ich die Sternebewertungen auf den Plattformen schon sinnvoll, da man (erstmal) auf einen Blick sieht, wohin die allgemeine Tendenz zu einem Buch ist, ohne sich erstmal 30 Rezis durchzulesen :)

      Vielleicht lasse ich mir das ja auch nochmal durch den Kopf gehen, aber da müsste ich schon sehr viel Umstellen auf den Blog, wenn ich da ein neues System mache, ich weiß nicht, ob ich da genug Motivation aufbringe :D

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    5. @Aleshanee Tawariell Tut mir Leid, dass ich mich erst jetzt wieder an der Diskussion beteilige. Hatte seit Donnerstag viel um die Ohren :D Aber habe es dennoch versucht zu verfolgen ^^

      Ich schreibe nach wie vor ein Fazit am Ende, aber auch an dem möchte ich persönlich in nächster Zeit arbeiten. Bin nicht so zu 100% zufrieden mit meine Rezensionen. Aber muss da noch ein wenig "experimentieren" :D Denn wie du sagtest, sind manche Fazits zu kurz oder eben nicht aussagekräftig...
      Ich z.B. schaue nur ab und zu auf die Sterne, ich lese lieber das Fazit :D

      Aber ja, bei einem solchen Bewertungssystem wie ich es jetzt nutze, muss der Leser auch wissen wofür steht denn nun die Bewertung. Viele sind eben nur die Sterne gewohnt. Transparenz ist da ganz wichtig.

      Denke es hat alles so seine Pros und Cons. Und wer weiß, vielleicht merke ich ja auch für mich, dass es nicht meine Richtung ist ^^ aber ich dachte, ich probiere es mal aus :D

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    6. @Aleshanee Tawariell das mit den Sternen verstehe ich dahingehend, dass man einen schnellen Überblick hat schon. Jedoch ist es leider vor allem auf Amazon so, dass Menschen selbst die Verpackung mit in die Bewertung nehmen oder den Service von Amazon. Das hilft mir somit null.

      Für mich hingegen kann ein Liebling übrigens nicht NUR 5 Sterne bedeuten.

      Und ich bin ein absoluter Fazitleser, ich lese meistens nur das, damit ich nicht zu viel über das Buch erfahre, sollte ich es noch lesen. Gut geschriebene Fazite (Mehrzahl, komisch) bringen mir da mehr.

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    7. @ Nicci: Die Sterne Bewertungen helfen manchen Leuten, anderen nicht, aber deshalb macht es sie nicht überflüssig. Denn viele möchten eben schon einen kleinen prägnanten Überblick sehen und den hat man eben am ehesten durch die Sterne ;)

      Und beim Fazit scheiden sich unsere Meinungen - was ja nicht schlimm ist. Ich schreibe die Rezensionen ehrlich gesagt nicht, damit man nur das Fazit liest. Dann brauch ich ja keine Rezi mehr zu schreiben, dann reichen ja 3-4 Sätze aus ^^ Ich erwarte ehrlich gesagt,dass die Rezension so geschrieben wurde, dass ich weiß, was mich erwartet, ohne dass ich gespoilert werde. Und das versuche ich bei meinen Rezis und erhoffe ich mir auch von anderen.
      Manche machen das, andere wiederum nicht. Da ist nunmal jeder unterschiedlich. Aber nur das Fazit lesen, das hab ich schon von vielen gehört - da frag ich mich dann nur, warum so viele Blogger Rezensionen schreiben (ausführliche), wenn dann jeden eh nur das Fazit interessiert?

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  3. Hey!
    Jeder soll es machen wie er mag. Ich selbst bin ein absoluter Freund der Sterne-Bewertung, da das das Erste ist, wonach ich schaue. So weiß ich gleich, in welchem Bereich sich das Buch bewegt und entscheide danach dann, ob ich die Rezension lese oder nicht.
    Ein Mustread kann bei dir theoretisch alles von 3-5 Sternen sein. Finde ich persönlich schwierig, da sich mir nicht auf den ersten Blick erschließt, was es nun für ein Buch ist und ob ich die Rezension lesen will. Ich gehe mal davon aus, dass das "Mustread" dann ja auch irgendwie als Bewertung auftaucht. Ich denke als: Ah, ein Mustread, die Rezension lese ich mal. Das Buch muss ja genial sein. Ich glaube, wenn ich dann mehrmals eine Rezension lesen würde, die auch viele Kritikpunkte hat, also vielleicht eher 3 Sterne wären, dann würde ich irgendwann diese Rezensionen nicht mehr lesen. Da stimmt für mich Bewertung und Rezension nicht überein. Würde mich vermutlich nerven.
    Aber, wie gesagt, nur meine Meinung dazu. Ich weiß, dass immer mehr Blogger inzwischen nicht mehr mit Sternen bewerten. Das muss jeder entscheiden, wie es ihm am liebsten ist. Mein Ding ist es nicht, weder als Blogger, als noch als Leser. Ich fühle mich mit den Sternen von 1-5 sehr wohl und habe selten Probleme ein Buch da einzuordnen.
    LG
    Yvonne

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    1. Deshalb hab ich bei mir z. B. auch die halben Sterne eingeführt ;)
      Ich schwanke dann noch manchmal zwischen 3-4 oder 4-5 und das schreib ich dann auch so bei Amazon und Co. extra dazu

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    2. Hallo Yvonne,
      ich unterschreibe alles was du sagst! Genau das Gleiche empfinde ich auch. Weiter unten habe ich auch was dazu geschrieben...
      GlG vom monerl

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    3. Hallo Aleshanee,

      das mache ich auch so. Ich vergebe ab und zu auch halbe Sterne, weil das meine Aussage treffender beschreibt. Bei Amazon und Co. entscheide ich, ob ich auf- oder abwerte und im Text trage ich meine halbe Bewertung ein. Ich finde, das ist eine gute Lösung. Wen die Rezi interessiert und der sie dann gelesen hat, bekommt noch die Info zur genaueren Bewertung.

      GlG vom monerl

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    4. Hey!
      Das mit den halben Sternen finde ich auch ziemlich gut, auch wenn ich das bei mir (noch) nicht mache.
      LG
      Yvonne

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    5. Hey ihr :D
      ich kam leider nicht eher zum antworten, habe euch aber nicht vergessen! :)

      Ich rolle die Diskussion mal von unten auf...

      Die halben Sterne hatte ich auch zwischendurch, aber war auch nur so halbwegs zufrieden. Ob ich letztendlich mit dem neuen System zufriedener bin, kann ich erst nach einer Erprobungsphase sagen. Vielleicht ändere ich es auch wieder.. wer weiß ^^
      Und bei Amazon hab ich es mit den halben Sternen auch wie Monerl gehalten. Mal auf, mal abgewertet ^^

      Nun zu deinem eigentlichen Kommentar @Buchbahnhof
      Ich z.B. gucke eher weniger auf die Sterne, da ich mir lieber die Fazits ansehe. Wie aber @Aleshanee Tawariell schon sagte, sind die leider nicht immer aussagekräftig.
      Ich finde es z.B. gar nicht dramatisch wenn ein Mustread eigentlich ne 3 Sterne-Wertung hätte. Es kommt letztendlich drauf an, wo das Problem genau liegt. Aber grundsätzlich kann ich verstehen, wie du das meinst ^^

      Letztendlich ist es wie du sagtest: Geschmackssache ^^

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    6. Also mit den halben Sternen komme ich super klar, das hat mir sehr geholfen beim bewerten.
      Rumexperimentieren tu ich immer noch bei den Rezis ;) Man entwickelt sich ja auch weiter, verändert sich ... mal lasse ich das Fazit ganz weg, mal schreib ich eins, mal geb ich noch Sterne für einzelne Kategorien ab, je nachdem.

      Ich hatte z. B. auch mal ein Highlight mit Kernstaub, hab aber glaub ich "nur" 4 Sterne vergeben, weil, weiß ich jetzt nimmer genau *lach* es war halt eben in kleinen Punkten etwas, das mich gestört hatte. Trotzdem war es ein Highlight für mich, weil es einfach trotzdem bombastisch war. Und das hab ich eben auch so reingeschrieben. Deshalb sollte man nicht nur auf die Sterne schauen, sondern auch den Text lesen.

      Bei deinen Kategorien oben ist es für mich jetzt schon wie 5, 4, 3 und 1 Stern, weil die Bezeichnungen für mich genau das aussagen ... für andere vielleicht nicht, aber das ist einfach alles sehr individuell und objektiv und schwierig, weil jeder es anders interpretiert :)

      Aber ich bin allem gegenüber offen und freu mich, wenn es auch mal anders gemacht wird!

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    7. Hui, musste jetzt erst mal durchblicken welcher Kommentar dazugekommen ist :D

      Ja und ich denke das so eine Entwicklung und das Experimentieren ganz wichtig ist! Sonst kommt man gar nicht voran und bleibt irgendwann ganz stehen. Mal sehen was die Zukunft bringt ;)

      Japs, dein Kernstaub Beispiel ist da sehr gut! Da fällt mir ein, Kernstaub wartet noch auf mich ;)

      Ja, die Interpretation ist da auch wieder bei jedem verschieden. Daher hab ich extra die Unterseite mit der Erklärung erstellt. Was aber wohl eher selten betrachtet wird und auch da ist es wieder recht offen, wie jemand die Wertung nun einschätzt. Aber man erkennt ja zumindest ne Grundrichtung. Hat es gefallen oder eher nicht ;)

      Liebe Grüße,
      Sinah

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  4. Huhu =)
    Ich denke es kommt immer darauf an wie man sein Fazit verfasst. Ich arbeite auch mit einem Sterne bez. Dreieck System, aber ich begründe immer warum ich so und so viele Sterne gab und wenn ich der Meinung bin, dass ich einfach die falsche Leserin dafür war, sag ich es auch so im Fazit.
    Ich bin außerdem auf ein 6 Sterne System umgeschwungen, damit ich noch etwas diferenzierter arbeiten kann zwischen gut, sehr gut und Traumbuch

    Aber da muss halt jeder sein eigenes System finden. Wichtig ist doch, dass man zu seienr Meinung steht, sie aber auch begründen kann

    LG Miss PageTurner =)

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    1. Das stimmt, ich lese z.B. lieber die Fazits als das ich auf Sterne gucke. Möchte meine Bewertung auch in das Fazit einbauen. Also nicht nur an dem Bewertungssystem was ändern, sondern auch allg. an meinen Rezis etwas arbeiten ^^

      6 Sterne sind auch ganz gut... stand zwischenzeitig auch auf meiner Ideenliste :D

      Deinen letzten Satz unterschreibe ich genau so ^^

      lg
      Sinah

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  5. Hallo Sinah,

    bin über deinen Beitrag hier gestolpert und dachte, ich gebe auch mal meinen Senf ab... :-D

    Ich kann verstehen, dass man sich mit einer Benotung schwer tun kann, aber diese dann durch Textbewertungen zu ersetzen, kann ich so gar nicht nachvollziehen. Ich kenne ein paar Blogger, die außer Text sonst kein Bewertungssystem nutzen, das leuchtet mir dann ein, wenn man sich gegen ein System wehrt oder keines mehr anwenden will. Da aber jeder Blogger seine Rezis auf anderen Portalen streut, was von den Verlagen natürlich gewünscht ist, muss man sich, egal welches oder ob man ein Bewertungssystem nutzt, seine Rezi am Ende doch in die 5 Sterne-Bewertung pressen.

    Deshalb meine Frage: Wieso denn dann nicht gleich dieses Bewertungssystem von Anfang an nutzen, da einem diese Arbeit und die Gedanken dazu ja nicht erspart bleiben?

    Und ja natürlich ist jede Rezension eine persönliche Meinung zum Buch! Was denn sonst? Wenn du somit für ein Buch 1 Stern vergibst, das begründest, weiß ich doch trotzdem, ob mir diese Geschichte trotz deiner schlechten Bewertung gefallen würde!? Wenn ein Buch schlecht ist, ist es schlecht für dich, daran ändert auch kein anderes Bewertungssystem was oder nur ein Text ohne Noten, Sterne, Federn, Blumen...

    Wenn du ein Buch als MUSTread bezeichnest, kann es doch trotzdem sein, dass es von mir nur 2 Sterne bekommen würde, weil es eben nichts für mich war. Keine Meinung ist objektiv. Die Sternebewertung drückt eben explizit aus, was du vom Buch gehalten hast. Im Text begründest du dann die Bewertung. Und alles ist gut.

    Und ich traue mich fast zu behaupten, dass nicht mehr Leute Rezis lesen, weil sie keine Sterne haben sondern wahrscheinlich eher weniger. Ich will schnell wissen, wie du zu einem bestimmten Buch stehst. Ich schaue auf die Bewertung und entscheide dann, ob ich den Text lese und ob es mich interessiert, was du episch zum Buch zu sagen hast. 95% der Rezis ohne Bewertung lese ich gar nicht, weil ich mich nicht ewig durch eine eigene Inhaltsangabe quälen will, bis ich evtl. in den letzten zwei Sätzen die eigentliche Meinung zum Buch bekomme. Falls mich eine Meinung ohne Sterne wirklich interessiert, scrolle ich als erstes nach unten zum Fazit oder letzten Abschnitt. Spricht mich der nicht an, klicke ich die Rezi weg.

    So, das war´s... hihi

    Wünsche dir trotzdem viel Spass mit all deinen Büchern und schicke dir
    ganz liebe Grüße,
    monerl

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    1. Haha, genau aus dem Grund lass ich jetzt oft das Fazit weg - damit man die Rezi lesen "muss" xD Aber bei mir gibts in der Rezi auch keine endlos Wiederholung des Inhalts ^^

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    2. hahah du darfst sehr gerne deinen Senf abgeben ^^

      Also so ganz offen werde ich die Bewertung nicht stehen lassen. Ich wollte das gerne in ein Fazit einbauen. Da ich persönlich Fazits interessanter finde als Die Sterne oder andere Bewertungen. Dazu muss ich sagen, dass ich meine Fazits definitiv ausbaufähig finde :D Sind sie nur so 2-3 Sätze (wie bei mir leider oft), dann schaue ich mir auch den Rest der Rezi an. Aber oft lese ich selbst lieber ein ausführlicheres Fazit, als eine Rezension. Mag aber auch daran liegen, dass ich mich schnell von sowas beeinflussen lasse (leider!).

      Klar, bedeutet es das ich auf Amazon wieder umschwenken muss. Leider, wie gesagt. Ich war bisher mit Sternen unzufrieden und kann noch lange nicht sagen ob der neue Weg für mich der Richtige ist. Es ist ein Experiment. Am Ende bleibe ich bei der Variante, mit der ich mich am wohlsten fühle, ob ich wieder zurück schwenke zu den Sternen oder nicht, kann ich zu dem Zeitpunkt noch nicht sagen.

      Und ja, jedes Bewertungssytem ist objektiv und nur auf sich selbst bezogen.

      hahaha ja ich brauche auch keine ewige Zusammenfassung des Inhalts. Ich hoffe zumindest, dass es bei mir nicht der Fall ist. Ich fasse den Inhalt einmal unter dem Punkt Inhalt zusammen und greife in der Rezension nur die Punkte auf, die mir gut gefallen habe (oder eben nicht gefallen haben). Denke so sollte es ja eig auch sein.

      Naja, mal schauen wie das so wird ;)

      lg
      Sinah

      (tut mir Leid, falls ich zu knapp antworte.. bin etwas unter Zeitdruck, möchte aber nicht das ihr denkt, ich antworte nicht :D)

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  6. Ja, das habe ich oben gelesen! �� Aber ich lass mich nicht zwingen. Dann lese ich halt viele Rezis nicht. Ein Fazit ist auch eine Bewertung und das ist super. Kurz und knapp das Wichtigste. Fehlt das und die Punktbewertung in einer Rezi, lese ich sie schon gar nicht mehr. Nur bei ausgewählten Blogs. Neue Blogs haben es da dann verdammt schwer, mich als Stammleserin zu behalten...

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  7. Ich finde du hast absolut recht. Ich erwische mich selbst oft, wenn ich Bücher miteinander vergleiche, die eigentlich nicht zu vergleichen sind, um eine passende Sterne-(bei mir sind es Herzen)Bewertung zu finden. Um meiner Unentschlossenheit zu helfen, vergebe ich auch mal halbe Herzen, was ich aber eigentlich blöd finde. Ich kann auch sagen, dass ich mehrere Bücher mit 5 Sternen bewertet habe auch wenn ich das eine vielleicht besser fand als das andere. Aber wenn ich keine Gründe finde dem Buch keine 5 Sterne zu geben und ich nur bei dem anderen Buch vielleicht eine andere Emonatinalität hatte, gebe ich sie trotzdem. Mit deinen Kategorien würde sich das dann vielleicht etwas erübrigen, aber letztendlich schreibe ich sowas ja schon ins Fazit, also könnte ich die Bewertung doch auch eigentlich gabz weglassen. Ich mache das eigentlich auch nur aus Gewohnheit und weil es eben alle so machen, wenn ich ehrlich zu mir bin.

    Liebe Grüße

    Pascale
    myheartbeatlife.wordpress.com

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    1. Bücher vergleichen finde ich persönlich auch immer schwierig. Dann müsste ich ständig meine Rezensionen bearbeiten, falls doch ein besseres auftaucht. Ich versuche jedes Buch einzeln zu sehen und nicht mit einem anderen zu vergleichen. Ist manchmal schwierig, aber machbar ^^

      Am Ende ist es glaube ich immer schwer alle glücklich zu machen. Sich selber, den Leser aber auch die Autore und Verlage. Jeder tendiert zu einer anderen Umsetzung... :D

      lg
      Sinah

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  8. So, nachdem ich gestern deinen Beitrag schon bei FB reingestellt hab, hab ich ihn heute auch direkt gleich mal in meiner Stöberrunde verlinkt ;)

    Liebste Grüße, Aleshanee

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    1. Hey ^^
      ach cool, danke! Das ist sehr lieb ♥

      lg
      Sinah

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  9. Hallo,

    ich habe das auch schon auf Blogs gesehen und es hat mich nicht so gut gefallen, wenn gar nichts dabei stand. Ich mein, Du hast ja eine alternative Bewertung, aber ich habe auch schon Rezis gesehen, die "nur" die Rezi hatten. Das ist mir zuwenig. Denn jemand der introvertiert ist, schreibt vielleicht "das Buch war gut" und meint in meiner Sprache "das Buch war hammer" oder umgekehrt.

    Ich vergebe generell auch halbe Sterne und schreib das auf Plattformen, wo das nicht geht, dazu.
    Ich denke, das A und O ist halt die Begründung, was manche können und manche nicht so gut.

    Das man nur den unteren Teil einer Rezi liest, Aleshanee, finde ich nicht verwerflich. Manchmal hat man den Inhalt ja auch schon x mal gelesen oder mich interessiert es manchmal auch, was andere zu einem Buch für eine Meinung haben, dass ich schon gelesen habe.

    Liebe Grüße
    Lilly

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    1. Verwerflich finde ich das jetzt nicht ;) Aber ich schreibe ja auch keine Inhaltsangaben in meiner Rezi, die Handlung fließt da vielleicht ein bisschen mit rein, aber der inhalt steht ja extra oben drüber. Ich meine dann schon den Text zu "meiner Meinung".
      Das Fazit sagt halt nur kurz und knapp aus, was man meint. Auch das ist bei manchen aussagekräftig, bei anderen wieder nicht. Es kommt einfach auch immer drauf an ;)

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    2. Also gar nichts dabei stehen soll da auch nicht :D ich möchte das einfach in mein Fazit einarbeiten. Das soll im Gegensatz zu vorher ausführlicher werden. Da hatte ich ja vorher nur 2-3 Sätze. Deinen Satz mit dem A und O bezüglich der Begründung, kann ich daher auch sofort unterschreiben.

      lg
      Sinah

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  10. Ich habe irgendwann mal festgestellt, dass ich nach dem Schreiben der Rezension die Tintenfässchen/Sterne anders vergeben habe als direkt nach dem Lesen auf Goodreads. Seitdem lasse ich sie weg, auch wenn das jetzt nicht so oft passiert ist. So scheint es mir dem Buch gegenüber fairer zu sein und ich fühle mich auch wohler damit.
    Bei den Sternchen legt ja auch jeder Leser andere Maßstäbe an. Manche geben nur ganz, ganz selten 5 Sterne und heben sie für etwas ganz Besonderes auf und andere geben 5 Sterne, wenn das Buch sie einfach nur richtig gut unterhalten hat. Daher sagen die Sterne auch nicht unbedingt mehr aus.

    Liebe Grüße,
    Mona

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    1. Hey :)
      Ja, das stimmt jeder legt da den Maßstab ganz anders fest. Meine 5 Sterne sind daher vielleicht bei wem anderes nur 4 oder gar 3. Vielleicht mag jetzt mein "Mustread" auch bei wem anders nur ein "Zwischendurch" Buch sein, aber es wird eh niemals möglich sein, dass es zu 100% einheitlich ist.
      Sehe ich da wie du ^^

      Ich denke am Ende ist es wichtig, wie man seine Bewertung begründet. Steht da einfach nur 4 Sterne oder "Buchempfehlung" weiß der Leser ja auch nicht, woher die Bewertung kommt. Bei keinem der Systeme. Transparenz dem Leser gegenüber ist da enorm wichtig.

      lg
      Sinah

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  11. Hey :)

    Ich plumpse gerade dank Mikkas Kreuzfahrt hier herein und finde es spannend, welche schöne Diskussion sich aus deinem Blogartikel ergeben hat. Einfach klasse!

    Zu den Bewertungssystemen: Ich tue mich mit den Textbewertungen schwer. Einfach weil ich sie für mich dann wieder in ein Zahlenbewertungssystem übersetzen muss, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie gut dem oder der BloggerIn das Buch wirklich gefallen hat.

    Das ist keine Kritik an deinen Rezensionen, aber bei vielen Bloggern habe ich das Gefühl, dass Text und abschließende Bewertung (egal, ob reine Textbewertung oder Sterne) nicht so richtig "zusammenpassen".

    Ich habe mich deswegen mal mit einer Bloggerin darüber ausgetauscht, es ist offensichtlich so, dass 3 Sterne beispielsweise für viele "guter Durchschnitt" (auch für mich, weil ich unser fünfteiliges Schulnotensystem gewohnt bin) sind - es muss aber nicht so sein.

    Als Resultat daraus habe ich nun ebenfalls auf meinem Blog eine kurze Erklärung für mein Bewertungssystem hinzugefügt, es sind offensichtlich einfach keine einheitlichen Bewertungssysteme vorhanden (Was mir allerdings bis vor kurzem nicht so bewusst war).

    Letztendlich kann (und soll) es jeder halten, wie er möchte, aber ich habe mich dafür entschieden, das klassische System beizubehalten, weil ich mir die Arbeit, ein Buch zu bewerten, eigentlich nicht zweimal antun will.

    Es ist auch für mich nicht immer einfach, ein Buch bzw. eine Rezension in eine Schablone zu pressen (Daher verstehe ich deine Entscheidung durchaus), aber wenn ich mich einmal für einen Wert entschieden habe, muss ich wenigstens beim Teilen auf den übrigen Plattformen nicht noch einmal überlegen, wie ich es dort bewerte :D.

    Liebe Grüße
    Ascari

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    Antworten
    1. Hey Ascari,
      tut mir Leid, dass ich erst so spät antworte! Ich kam einfach nicht dazu :(

      Erst mal ja, ich finde es auch toll das so eifrig diskutiert wird. Und vor allem: alle sachlich bleiben und Meinungen akzeptiert werden. Das ist ja auch nicht Gang und Gebe.

      Ich kann dein Gefühl durchaus nachvollziehen. Es gibt, wenn man nicht genau weiß wie der Blogger bzw. Rezensent die Kategorien differenziert, nur einen groben Blick ob es gefallen hat oder nicht. Ich versuche daher meine Hauptkritikpunkte (negativ, sowie positiv) noch als Fazit zu ergänzen. Aber man muss halt "mehr" lesen. Naja mal sehen, wer weiß ob ich das auf Dauer noch so gut finde. Kann ich nicht sagen. :)

      Japs, eine drei kann bei jemanden anderem eine zwei sei und umgekehrt. Das ist immer so ne Sache. Ich gebe zum Beispiel sehr schnell 5 Stere, weil ich aber auch echt schnell zu begeistern bin. Bei anderen wäre da meine 5 schnell nur eine vier. Tja, das ist echt verwirrend.

      Ja, der Aspekt mit den übrigen Plattformen kam häufiger auf - und da widerspreche ich euch auch nicht. Aber naja - es ist ein Experiment :D haha

      Liebe Grüße,
      Sinah

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  12. Huhu!

    Ich habe auch schon ein paarmal darüber nachgedacht, ob ich das Sternesystem abschaffe, aber wie du schon sagst, auf vielen Seiten muss ich dann ja doch Sterne vergeben... Außerdem finde ich es auf den ersten Blick einfacher einzuordenn, denn bei einer Skala von 1 bis 5 kann ich mir direkt vorstellen, dass ein Buch mit 3 Sternen zwar nicht schlecht ist, aber einige Kritikpunkte hat, während ich mir bei "Zwischendurch" eher unsicher wäre. Aber ich kann es schon nachvollziehen, warum viele umsteigen, und es hat sicher auch viele Vorteile!

    Ich habe deinen Beitrag HIER für meine Kreuzfahrt durchs Meer der Buchblogs verlinkt!

    LG,
    Mikka

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    1. Hey Mikka,
      Ja die Sterne ganz abschaffen, das ist wohl nicht möglich... irgendwie sind sie doch immer Teil des rezensieren.

      Ja, es ist halt auch einfach zuzuordnen weil es das gängige System ist und man es einfach so gewohnt ist. Ich versuche ja immer ein Fazit mit meinen Kritikpunkten zu schreiben, sodass nicht nur einfach "Zwischendurch" am Ende steht. Sonst wäre es tatsächlich viel zu wenig Info.

      Danke für das Verlinken!!! ♥

      Liebe Grüße,
      Sinah

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