Das Phantom der Oper

Juli 19, 2017


 Titel:Das Phantom der Oper
 Autor: Gaston Leroux
 Erscheinungsdatum: 1909
 Verlag: DTV
 Seitenanzahl: 279
 Reihe: Nein

 Kurzbeschreibung
 In der Pariser Oper passieren merkwürdige Dinge. Zuerst findet man  einen Mann erhängt auf und dann stürzt auch noch der große Kronleuchter ab. Doch wer steckt dahinter? Schnell heißt es: Ein Geist. Dieser Geist will jedoch im Grunde nur eines: Die Liebe der Opernsängerin Christin Daaé. Wie weit er dafür gehen würde, ahnt keiner.

Dies ist die Romanvorlage zum weltbekannten Musical "Das Phantom der Oper" von Andrea Lloyd Webber.

Fazit
Da ich ein riesen Fan vom "Phantom der Oper" bin, musste ich natürlich den Roman dazu lesen. Meine Ausgabe ist schon etwas älter, immerhin steht der Preis noch auf DM drauf, daher weiß ich nicht ob die neueren Ausgaben etwas anders sind.

Alles in einem fand ich den Roman ganz gut. (Siehe Anmerkung ganz um Schluss!) Ja, es ist ein Klassiker, dennoch kann ich der Musicalversion (die natürlich Unterschiede aufweist) etwas mehr abgewinnen.

Sicherlich, es ist gut geschrieben, aber insgesamt fand ich, dass es sich schon etwas gezogen hat. Ich habe auch eine ganze Weile gebraucht um es zu lesen. Oftmals fehlte mir etwas an Spannung, wodurch ich das Buch schon einmal länger beiseite gelegt hatte. Das große "Finale" lässt leider etwas auf sich warten.

Zu Gute halten muss man dem Roman allerdings die schöne bildhafte Sprache. Der Unterschied zwischen dem dunklen Leben des Phantoms im Untergrund der Pariser Oper und dem luxuriösen Glamour Leben an der Oberfläche wird wirklich gut dargestellt. Leroux schafft es, dass der Leser sich ein super Bild machen ohne, ohne zum Beispiel jemals in der Oper gewesen zu sein. Auch die Verzweiflung, Angst und Panik der Charaktere hat er sehr gut umgesetzt. Manchmal mag eine Passage verwirrend wirken . doch das eher , da zum Beispiel Raoul gerade panisch ist oder selbst verwirrt. Leroux schafft es aber nicht den Leser zu verwirren, sondern viel mehr Raouls Gefühle auf den Leser zu übertragen ohne das dieser den Faden in der Handlung verliert. Dies ist definitiv ein positiver Aspekt. Abgesehen von den langatmigen Passagen fühlt man mit den Charakteren also unglaublich mit und hofft, dass doch alles ein gutes Ende nimmt.

Das Phantom selber, eigentlich ja "böse", wirkt auf mich sympathisch. Okay, vielleicht nicht sympathisch, aber man fühlt mit dem Phantom und möchte, dass es gutes Ende für Erik (alias dem Phantom) gibt. Das Ende ist jedoch ziemlich anders als im Musical. Es bleibt zwar offen was genau passiert, gibt jedoch etwas mehr Hinweise als das Musical.

Auch wenn ich es hier und da etwas langweilig fand, sollte man es dennoch als Phantom der Oper Fan gelesen haben. Vieles das im Musical nicht so ganz klar ist, wird hier natürlich genauer erläutert. Zudem kann man beim lesen munter die Musik im Kopf summen ;)



Weiterführende Links:
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(Coverbild von: Amazon.de)

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