Rezension | Red, White and Royal Blue - Casey McQuiston
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Heute bringe ich euch eine neue Rezension mit. Netterweise habe ich von der lieben Julia Zieschang ihr Buch als Rezensionsexemplar erhalten und habe es die letzten Wochen gelesen. Sicherlich hätte ich euch die Rezension schon viel früher zeigen können, aber ich hatte wenig Zeit und kam nicht so oft zum lesen...
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Heute habe ich für euch eine Rezension zu einem Hörbuch, welche wohl eher in den Winter passt. Zu dem Zeitpunkt habe ich es auch gehört, aber ich war einfach nicht sonderlich motiviert zu bloggen. Daher habe ich auch nur auf Instagram von dem Hörbuch berichtet. Nun möchte ich euch aber hier auch erzählen, was ich von dem Hörbuch halte.
Was ich sehr schön fand war, dass die Sprecherin auch die Sprecherin von Anna ist. So kommt einem die Stimme sofort bekannt vor und zieht einen noch mehr in die Welt von Arendelle hinein. Ich fand es auch sehr angenehm ihr zuzuhören. Sie liest nicht zu schnell, sehr schön betont und hat eine angenehme Stimmfarbe.
Außerdem gibt es Botschaften an die Kinder, welche ich schön verpackt finde. So wird zum Beispiel darüber gesprochen, dass Erinnerungen viel wichtiger sind als materielle Dinge. Finde ich persönlich eine ganz tolle Botschaft. Es geht um Freundschaft, Familie und gemeinsame Zeit.
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Klappentext
Der kleine Sorgosaurus hat einen tollen Ausflug geplant. Doch schon nach ein paar Schritten tauchen die ersten Sorgen in seinem Kopf auf: Was, wenn er nicht genug Essen dabei hat? Oder es anfängt zu regnen? Wie so oft macht sich der kleine Sorgosaurus zu viele Gedanken. Aber dann stellt er fest, wie schön ein Tag werden kann, wenn man seinen Ängsten mutig begegnet … In charmanten Reimen überzeugt Rachel Bright mit einer Mutmach-Geschichte, die mitten ins Herz trifft.
Rezension
Der Sorgosaurus ist ein kleiner Dino, welcher immer alles perfekt durchplant. Egal was er unternimmt, er muss es bis ins kleinste Detail planen, denn er mag keine Überraschungen. Im Buch macht er einen Ausflug und plant natürlich auch hier jedes Detail. Doch als er sich auf den Weg macht, beginnt er sich zu sorgen... was wenn er nicht alles dabei hat, was er benötigt? Was wenn ein Sturm aufkommt? Schnell ist er verunsichert. Doch dann lernt er, seine Ängste zu überwinden und an sich zu glauben.
Die Geschichte hat den Kindern in der Kita gefallen. Sie mochten besonders den Aspekt, dass der Sorgosaurus erst Angst hatte aber er dann mutig wurde und seine Sorgen überwunden hat. Und dies ist meiner Meinung nach auch die Hauptaussage. Manchmal muss man sich Dinge trauen und sich nicht all zu viele Sorgen machen. Und auch wenn man diese hat, kann man sie überwinden. Man muss nur an sich selbst glauben. Ich finde das eine sehr schöne Botschaft. Dabei schafft die Geschichte es, es nicht so darzustellen als seien Ängste etwas schlimmes. Immer ein Risiko bei solchen Geschichten. Es soll viel mehr ermutigen, an sich selbst zu glauben und selbstbewusst Dinge anzupacken.
"'Ein Sturm mitten im Sommer? Das kann ja gar nicht sein!' DOCH... da flog die Angst als Schmetterling in seinen Bauch hinein."
Der Sorgosaurus - Rachel Bright, Chris Chatterton, Seite 13
Die Zeichnungen sind einfach super niedlich. Ich liebe den kleinen Sorgosaurus und auch die Kinder fingen direkt an ihn anzuhimmeln. Sie haben mir ihm mitgefiebert und scheinbar ganz schnell in ihr Herz geschlossen. Besonders schön fand ich die Farbwahl, denn sie passt sich der Situation super an. Blau für traurige, unsichere Momente und helle, bunte Farben, wenn der Sorgosaurus glücklich ist. Es hilft sehr diese Atmosphäre beim lesen zu vermitteln.
Der Text hat mir auch gut gefallen. Das Ganze ist als Reime geschrieben worden, was ich für Kinder immer besonders geeignet finde. Auch die Wahl der Sprache war kindgerecht.
Empfohlen ist es ab 3 Jahren und ich kann dem nur zustimmen. Unsere Kinder waren 6 Jahre und auch sie fanden das Buch ansprechend.
Fazit
Der Sorgosaurus ist ein Kinderbuch, welches ich euch ganz dolle ans Herz lege. Die Zeichnungen sind einfach unfassbar niedlich und die Botschaft einfach toll. Glaube an dich, dann kannst du deine Sorgen und Ängste überwinden. Das Buch gefällt einfach, egal ob jung oder alt.
[WERBUNG] Na ihr Lieben. Ich habe die letzten Tage fleißig Rezensionen geschrieben und nach und nach gibt es dafür endlich mal wieder ein wenig was für euch. Ich hab nämlich einige Bücher gelesen, dessen Rezensionen noch ausstanden. Heute gibt es daher die Rezension zu "Frostmädchen" von Stefanie Lasthaus.
Inhalt
Als ihr Freund Gideon bei einem Streit handgreiflich wird, flieht die zwanzigjährige Neve hinaus in die klirrend kalte Nacht des kanadischen Winters und verirrt sich. Glücklicherweise wird sie rechtzeitig von dem jungen Künstler Lauri gefunden, der sie in seiner abgelegenen Blockhütte gesund pflegt. Bei Lauri fühlt sich Neve vom ersten Augenblick an geborgen, und zwischen den beiden entspinnt sich eine zarte Liebesgeschichte. Doch in der Nacht im Wald ist etwas mit Neve geschehen – etwas, das die uralte Wintermagie in ihr entfesselt hat...
Rezension
Ich muss sagen, dass ich das Buch mehrmals angefangen habe und echt hohe Erwartungen hatte. Vielleicht war das auch der Grund weshalb ich es mehrmals abgebrochen habe. Irgendwie hatte ich mir einfach eine ganz andere Geschichte vorgestellt. Nun habe ich endlich meine Erwartungen mal komplett beiseite geschoben und dem Buch eine Chance gegeben.
Die Geschichte startet mit Neve, welche durch den eiskalten Winterwald wandert . Was mir unglaublich gut gefallen hat war die Atmosphäre, welche die Autorin geschaffen hat. Nicht nur in der ersten Szene sondern durchweg im gesamten Buch. Es spielt im Winter und ich konnte gefühlt diese Stille die vom Schnee ausgeht spüren. Sie schreibt sehr detailliert und bildhaft, wodurch ich mir super ein Bild von dieser Welt machen konnte. Auch der Sichtwechsel ist gelungen und ich konnte beiden Sichtweisen gut folgen. Sonst bin ich da ja kein riesen Fan davon.... Den Schreibstil fand ich zusammenfassend einfach wunderschön.
Neve wird schließlich von Lauri gerettet und wie zu erwarten, bleibt es nicht bei einer oberflächlichen Bekanntschaft. Ab da scheint es zwischen den beiden ruckzuck zu gehen. Ich konnte nicht ganz nachvollziehen, wie das genau passiert ist. Sie sind sich völlig fremd und plötzlich scheint es die große Liede zu sein. Ich finde hier hätte es einfach mehr Zeit und Entwicklung des Ganzen benötigt, denn so wirkte es für mich etwas erzwungen und vorhersehbar. Es mag auch etwas daran liegen, dass die Charaktere ein wenig an Tiefe vermissen. Ich finde die beiden sind sehr spannende und interessante Charaktere, die sicherlich großes Potenzial gehabt hätten - leider finde ich, hat die Autorin dieses Potenzial etwas verschenkt. Oft kratzt es nur an der Oberfläche. Trotzdem waren sie mir nicht unsympathisch, wenn gleich ich nicht immer ihre Handlungen nachvollziehen konnte.
Die Handlung finde ich an sich eine richtig interessante Idee, leider ist es ein auf und ab. Mal wird es spannend und dann flacht es wieder komplett ab. Oft habe ich das Buch weggelegt, da es mich einfach nicht gefesselt hat. Dann nach einigen Seiten kam endlich wieder Spannung auf - und flachte wieder ab. Das kann ja grundsätzlich gut sein, doch hier hat es mich im Lesen einfach gebremst. Besonders der mittlere Teil hat es mir nicht leicht gemacht. Zum Ende hin konnte es mich dann aber noch mal richtig mitnehmen und ich hab die letzten Seiten wahnsinnig schnell gelesen. Wer den Klappentext gelesen hat weiß, dass mit Neve etwas geschehen ist. Ich möchte da nicht weiter drauf eingehen, denn das würde nur Spoilern. Die Grundidee ist auch hier richtig toll und die Idee des Winterrreichs einfach richtig cool, doch auch hier hätten ein paar mehr Details nicht geschadet.
Fazit
Ich hab es mir echt nicht leicht gemacht mit der Rezension. Denn sie klingt super negativ, aber wenn ich an das Buch denke ist es für mich kein schlechtes Buch. Aber es hat mich eben auch nicht komplett begeistern können. Ich glaube es ist einfach so ein Buch, welches man entweder total mag oder eben nicht. Daher ist es wohl eher ein Buch für Zwischendurch, von welchem man sich auf jeden Fall selbst ein Bild machen sollte.
Insgesamt hat das Buch seine Höhen und Tiefen. Der Schreibstil hat mir wahnsinnig gut gefallen und besonders die Winteratmosphäre ist perfekt eingefangen worden. Daher habe ich es auch im Winter gelesen, was natürlich wahnsinnig gut gepasst hat.
Leider lässt die Spannung der Handlung immer wieder nach und konnte mich vor allem zum Schluss erst so richtig abholen. Auch die Liebesgeschichte ging etwas zu rasant und es fehlt etwas an Tiefe bei den Charakteren. Dennoch ist die Grundidee des Buches echt richtig klasse und ich glaube, es gab echt Potenzial.
Es ist ruhig und hätte sicherlich ein wenig aufregender sein können, aber es ist eben kein schlechtes Buch. Ich denke, wer gerne eine ruhige Geschichte im Wintersetting sucht und eine Portion Liebesgeschichte dazu, der ist mit diesem Buch gut bedient. Für mich war es eben leider nur okay.
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Autorin: Stefanie Lasthaus
Verlag: Heyne
Covergestaltung: Nele Schütz Design
ISBN: 978-3-453-31729-1
Preis: 12,99€
Seitenanzahl: 400
Reihe?: Nein, Einzelband
Klappentext:
Als ihr Freund Gideon bei einem Streit handgreiflich wird, flieht die zwanzigjährige Neve hinaus in die klirrend kalte Nacht des kanadischen Winters und verirrt sich. Glücklicherweise wird sie rechtzeitig von dem jungen Künstler Lauri gefunden, der sie in seiner abgelegenen Blockhütte gesund pflegt. Bei Lauri fühlt sich Neve vom ersten Augenblick an geborgen, und zwischen den beiden entspinnt sich eine zarte Liebesgeschichte. Doch in der Nacht im Wald ist etwas mit Neve geschehen – etwas, das die uralte Wintermagie in ihr entfesselt hat...


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