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Donnerstag, 19. März 2020

Kurzrezension | Marry Grave Bd. 5 - Hidenori Yamaji

Von Am März 19, 2020

Seit Wochen möchte ich diese Rezension schon schreiben, wusste aber einfach nicht wie. Die Marry Grave Reihe habe ich damals direkt mit dem 1. Band schon in mein Herz geschlossen, umso trauriger war ich, als ich erfahren habe, dass spontan nach dem 5. Band Schluss sei. Eigentlich waren mehr Bände geplant und nun musste leider alles in diesen letzten Teil gestopft werden...

Und genau da lag das Problem! Der Band wirkte total gehetzt und hat versucht so viel wie möglich zu beantworten und dem Leser einen Abschluss zu bieten, welcher zumindest halbwegs würdig ist. Leider fand ich dies absolut nicht gelungen, denn man hatte einfach beim Lesen das Gefühl, als würde man durch die Geschichte rennen - ein Wettlauf gegen die Zeit oder eben gegen die wenigen Seitenzahlen. 
Ja, es werden alle, okay die meisten, Fragen beantwortet aber eben nur oberflächlich. Es fehlt an Tiefgang und irgendwie auch ein wenig an Liebe zum Detail. Gerade das hat mir ja so an der Reihe gefallen. Das Ende war dann zwar ein Ende mit Abschluss, aber trotzdem war ich etwas überrumpelt. Ich hatte mir so viel mehr versprochen und fühlte mich in meinem Lesefluss irgendwie ausgebremst. Ist das verständlich? Ich war nicht sofort sicher, ob es wirklich schon das Ende war. 


Abgesehen von diesem doch leider sehr negativen Eindruck, fand ich jedoch echt toll, dass zum Schluss noch einige Erklärungen des Mangaka folgten. Das Nachwort gibt kleine Einblicke in die eigentlichen Pläne und interessante Details, die mir so erst gar nicht aufgefallen sind. Zudem gibt es Andeutungen auf eine Art Fortsetzung oder zumindest ein Spin-Off. Das würde mich sehr freuen. 

Auch die Charaktere sind nach wie vor einfach nur liebenswert und sorgten dafür, dass ich trotz allem gerne weitergelesen habe. Auch neue Charaktere, die noch schnell vorgestellt wurde, fand ich prima und hätte sie doch gerne noch etwas länger auf der Bildfläche sehen können. Vor allem ein Charakter aus den früheren Bänden kommt erneut vor und darüber hab ich mich echt wahnsinnig gefreut. Dieser Charakter hätte nämlich auf Grund des plötzlichen Endes auch schnell in Vergessenheit geraten können. Zum Glück nicht.  (markiert das Wort hier, um zu sehen wer: Dante) 

Fazit:
Was soll ich sagen: Im Großen und Ganzen ist Marry Grave eine fantastische Reihe die ich sehr vermissen werde, gleichzeitig hat mich der letzte Band ein wenig enttäuscht zurück gelassen. Die Charaktere waren wie immer toll und ich fand es super, dass es trotzdem noch einen abschließenden Band gab - leider eben nicht ganz ohne Abstriche. Dennoch empfehle ich allen, diese Reihe zu lesen. Auch wenn das Ende etwas schwächer war, so hatte ich viel Spaß an dieser Reihe und werde bestimmt noch mal reinblättern. Ich werde diesen Band auch keiner Kategorie meines Bewertungssystem zuordnen, da man leider zu dem schnellen Ende gezwungen war und ich diese Reihe nicht als gänzlich negativ brandmarken möchte.


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Marry Grave #5
Mangaka: Hidenori Yamaji
Verlag: Edmont Manga
Covergestaltung: Wolfgang Schütte
Seitenanzahl: 208
Erscheinungstermin: 04.10.2019
ISBN: 9783-7704-5960-5
Preis: 7,00€
Reihe?: Ja, Band 5

Klappentext (ALLGEMEIN, KEIN SPOILER):
Riseman Sawyer – Abenteurer, Vagabund und Spinner – will nur eines: seine verstorbene Frau wieder zum Leben erwecken! Und dafür braucht er die überaus seltenen Zutaten des legendären Deadman’s Recipe.
Doch die Welt ist aus den Fugen geraten. Menschen gibt es nicht mehr viele, dafür blutrünstige Goblins und tödliche Hexen! Riseman trägt die Leiche seiner Rosalie in einem Sarg auf dem Rücken durch diese Apokalypse und lässt nicht von seiner aussichtlosen Suche ab – denn seine Liebe geht über den Tod hinaus!


Sonntag, 29. Dezember 2019

Kurzrezension | It's my Life - Imomushi Narita

Von Am Dezember 29, 2019

[Rezensionsexemplar] Endlich habe ich mal wieder eine Rezension für euch mitgebracht! Heute zu dem 1. Band der Manga-Reihe "It's my Life" von Imomushi Narita, welches beim CrossCult Verlag erschienen ist. Ich habe es netterweise als Rezensionsexemplar erhalten, danke dafür! Nachdem es mir damals auf der Leipziger Buchmesse so wunderbar vorgestellt wurde, musste ich es einfach lesen. Nun lag es leider ungewollt einige Zeit auf meinem SuB … Tja, gestern hab ich es dann endlich gelesen und möchte euch gerne heute meine Gedanken dazu mitteilen.

Klappentext
Zehn Jahre lang hat Captain Astra L. Doomsday hart gearbeitet, um sich seinen Traum zu erfüllen – ein eigenes Haus, ein friedliches Leben. Ruhe. Einsamkeit. Entspannung.

Doch er hat seine Rechnung ohne das kleine Hexenmädchen Noah gemacht, die urplötzlich in sein Leben stolpert, ihn mit einer legendären Gottheit verwechselt und sich kurzerhand als sein Lehrling aufdrängt. Und mit ihr kommen die Verfolger, die ihr auf den Fersen waren. Und riesige Drachen. Und furchterregende Tempelwächter.

Und so endet Captain Doomsdays Ruhestand, ehe er richtig begonnen hat. Dem ungleichen Duo steht ein fantastisches Abenteuer bevor …

Rezension
Zunächst einmal muss ich sagen, dass ich eine ganz andere Story erwartet habe. Daher habe ich mich zu Beginn echt schwer getan und musste erst mal meine Erwartungen über Bord werfen und möglichst unvoreingenommen an das Ganze herangehen. Erwartet hatte ich eine rasante, actiongeladene Geschichte und habe eine humorvolle, leichte und auch irgendwie süße Geschichte vorgefunden. Ja, es gibt auch viel Action, aber irgendwie …. anders.

Die Geschichte ist viel lockerer und heiterer als man denkt. Sie kommt mit viel Humor und Witz daher und hat mich oft auflachen lassen. Dabei lebt die Geschichte vor allem von den vielen Missverständnissen zwischen Astra und Noah (der kleinen Hexe). Er ist ein ehemaliger Kommandant und muss sich plötzlich mit der naiven, kleinen Hexe herumschlagen. Plötzlich muss er sich gegen Eindringlinge verteidigen. Während andere Charaktere oft kämpfen um Macht zu erhalten, auf Grund eines gewählten Abenteuers oder oder oder, will Astra eben einfach nur seine Ruhe haben und sein heiß geliebtes Heim genießen - den Ruhestand endlich in vollen Zügen auskosten. Dem Ärger aber trotzt er stets mit einer Lässigkeit und schon fast einer Spur Ignoranz. Gerade mit diesem Aspekt wird viel gespielt und macht Astra zu einem sehr sympathischen Charakter. 
Noah, die kleine Hexe, ist noch ein Kind und manchmal echt abgedreht. Sie ist ein echtes Energiebündel und sorgt stets für neue Probleme. Sie scheint eine traurige Vergangenheit zu haben, über die ich gerne mehr erfahren möchte.
Außerdem gibt es einen Drachen. Also gibt es schon mal den Drachenbonus für den Manga! 


 
Quelle: Cross Cult

Die Beziehung der beiden fand ich sehr kurios. Sie sind Freunde, doch irgendwie auch eine Familie. Astra übernimmt eine Vaterrolle, während Noah den angeblichen Gott anhimmelt. Ich bin gespannt wie sich dies noch in den Folgebänden entwickeln wird. Ein kleines Manko allerdings: mir ging die Entwicklung dieser Beziehung zu schnell. Gefühlt waren sie nach nur einer Handvoll Seiten ein Herz und eine Seele, obwohl sie sich eigentlich gar nicht kennen. Gut, Noah himmelt Astra an, da sie in ihm die Gottheit sieht und ihn schon lange sucht - aber Astra? 

Der Zeichenstil wechselt stets zwischen zwei verschiedenen Stilen, allerdings nicht so, dass es stört. Im Gegenteil, ich fand es toll und beide Stile sprechen mich sehr an. Auch das wenige, was man über die Welt der beiden erfahren hat, fand ich interessant und hoffe noch mehr erfahren zu können. 

Fazit
Trotz meiner falschen Erwartungen und dem rasanten Tempo der Geschichte, konnte mich "It's my Life" dann doch noch gut unterhalten. Der Humor und Witz hat mich oft lachen lassen, was oftmals an Astras genervten Verhalten den Gegnern gegenüber lag. Diese Ruhe die er da manchmal aufbringt hätte ich selber gerne mal. Die Geschichte kann durch eine süße und unterhaltsame Story überzeugen und ist super für zwischendurch geeignet. Locker, leicht und humorvoll. Ich denke diese drei Worte bezeichnen den Manga sehr gut. Eine Mischung aus Familienleben und Abenteuer.


WEITERE REZENSIONEN ZUM MANGA

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It's my Life
Mangaka:
Imomushi Narita

Seitenanzahl: 192
ISBN: 978-3-964332-02-8
Preis:
10,00€
Erscheinungstermin: 14.08.2019

Klappentext:
Zehn Jahre lang hat Captain Astra L. Doomsday hart gearbeitet, um sich seinen Traum zu erfüllen – ein eigenes Haus, ein friedliches Leben. Ruhe. Einsamkeit. Entspannung.

Doch er hat seine Rechnung ohne das kleine Hexenmädchen Noah gemacht, die urplötzlich in sein Leben stolpert, ihn mit einer legendären Gottheit verwechselt und sich kurzerhand als sein Lehrling aufdrängt. Und mit ihr kommen die Verfolger, die ihr auf den Fersen waren. Und riesige Drachen. Und furchterregende Tempelwächter.


Und so endet Captain Doomsdays Ruhestand, ehe er richtig begonnen hat. Dem ungleichen Duo steht ein fantastisches Abenteuer bevor...

Sonntag, 17. November 2019

Kurzrezension | Marry Grave - Hidenori Yamaji (Band 3 & 4)

Von Am November 17, 2019


Heute bringe ich euch endlich die Rezension zum 3. und 4. Band der Marry Grave Reihe mit.  Ich habe die beiden Bände schon vor Wochen gelesen - und dann lagen sie auf meinem Rezensionsstapel und haben dort gewartet. Band 1 und 2 haben mich ja damals total mitgerissen und ich bin ein großer Fan dieser Reihe. 

Hierbei handelt es sich um eine Doppelrezension und wer Band 1 und 2 nicht kennt, könnte gespoilert werden. Ich versuche es aber so gering wie möglich zu halten.


REZENSION
Im 3. und 4. Band begleiten wird weiterhin die Hauptcharaktere zurück in ihre Kindheit und Jugend. Insbesondere der vierte Band spielt hauptsächlich in der Vergangenheit, während wir zumindest im dritten Band noch Sawyer auf seiner Suche nach den Inhaltsstoffen des Totenrezeptes begleiten. 
Ich muss allerdings sagen, dass ich gerne mehr von der Suche nach den Zutaten gesehen hätte und weniger von der Rückblende. Mir fehlt da irgendwie ein wenig das Abenteuerfeeling, welches bei mir mehr aufkommt, wenn Sawyer auf der Reise ist. Die Vergangenheit beschäftigt sich nun mal mehr mit den Beziehungen der Charaktere und welche Momente sie zu dem geformt haben, was sie heute sind. Die Rückblende ist eine Geschichte über Freundschaft, Liebe und der Suche nach einem Neuanfang. Gefühlt soll es den Charakteren etwas mehr Tiefe geben und sie vermutlich dem Leser noch sympathischer machen, als sie es sowieso schon sind. Auf der anderen Seite muss ich zugeben, dass man gerade Rosalie so besser Kennenlernen konnte, da sie sonst ja nur als Mumie in Sawyers Sarg liegt - wenn man die wenigen Erinnerungen Sawyers außer Acht lässt. Ja, das klingt jetzt sehr makaber, aber so schlimm ist es gar nicht. Besonders ihre Hintergrundgeschichte bringt so einiges zum Vorschein, was man nicht erwartet hat.
Insgesamt fühlt es sich wie ein eigenständiger Handlungsstrang an, welcher parallel zur eigentlichen Handlung läuft. Gut ausgearbeitet, aber ich präferiere eben die andere Handlung. Nichtsdestotrotz hat auch diese Handlung ihre Daseinsberechtigung und wurde liebevoll und mit viel Humor ausgearbeitet. Ja, ich musste oft Grinsen und über den ein oder anderen Moment Kichern. 

Einen neuen Charakter gibt es ab dem 3. Band auch. Dante.
Er spielt in Sawyers Leben eine große Rolle und hat definitiv einen sehr actionreichen, ersten Auftritt. Ich hatte beim Lesen so dass Gefühl, dass er als Vorbild für Sawyer gedacht war und ihn auf seiner Reise begleiten soll. Die Beziehung zwischen den beiden bzw. die Entwicklung ist gut ausgearbeitet und macht Spaß zu beobachten. Zu Beginn war ich eher skeptisch, was den "Neuen" angeht, muss aber sagen, dass ich mich schnell mit ihm angefreundet habe.

FAZIT
Auch der 3. und 4. Band der Reihe hat mich gut unterhalten und meine Liebe zur Reihe noch weiter entfacht. Ich muss zwar sagen, dass ich lieber mehr von dem Handlungsstrang rund um die Suche nach den Inhaltsstoffen gesehen hätte, als von der Vergangenheit der Charaktere, dennoch war auch dies toll ausgearbeitet und hat für viele Lacher gesorgt. Besonders hat mir der Einblick in die Geschichte um Rosalie gefallen, da sie so mehr Facetten erhalten hat und nicht mehr allzu sehr wie ein "wichtiger Nebencharakter" wirkt.
Wie immer kann Marry Grave als mit Humor und Action dienen. Eine gute Fortsetzung der ersten beiden Bände, die neugierig machen auf mehr.


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Marry Grave #3
Mangaka: Hidenori Yamaji
Verlag: Egmont Manga
Erscheinungstermin: 04.07.2019
Seitenanzahl: 208
Preis: 7,00€
ISBN: 9783-7704-5794-6

Klappentext:
Lange dachte Sawyer, dass nur er in Besitz eines Totenrezepts sei. Doch ein Abenteurer mit einem verfressenen Schwert und ein herrenloser Golem belehren ihn eines Besseren: Es gibt nicht nur ein Rezept, es gibt hunderte! Und es gibt andere Abenteurer, die nach den gleichen Zutaten suchen…








Marry Grave #4
Mangaka: Hidenori Yamaji
Verlag: Egmont Manga
Erscheinungstermin: 05.09.2019
Seitenanzahl: 208
Preis: 7,00€
ISBN: 9783-7704-5795-3

Klappentext:
Dante, Rosalie und Sawyer leben nun in der Gemeinschaft von Capeside. Alle drei erfahren erstmals Frieden und Zusammenhalt und zwischen Rosalie und Sawyer entwickelt sich mehr als Freundschaft. Doch dann holt die Vergangenheit die drei unerbittlich ein und das Schicksal zeigt erstmals, welch schreckliches Bild es für Sawyer und Rosalie gezeichnet hat!



Mittwoch, 23. Oktober 2019

Kurzrezension | Cells at Work Band 1-2 - Akane Shimizu

Von Am Oktober 23, 2019
[REZENSIONSEXEMPLAR] Heute habe ich euch eeeeendlich meine Rezension zu Cells at Work mitgebracht. Ich habe die Bände bereits vor einigen Wochen beendet und dann bin ich einfach nicht dazu gekommen, die Rezension zu schreiben. Nun ist es endlich geschafft! Ich habe euch auch direkt die Rezension zu Band 1 und 2 zusammen mitgebracht - natürlich spoilerfrei!

KLAPPENTEXT (Band 1)
Erythrozyten, Leukozyten, T-Helferzellen! Der menschliche Körper besteht im Schnitt aus 100 Billionen Zellen – und jede einzelne von ihnen arbeitet hart, um den Körper am Leben zu halten! Und bei Husten, Schnupfen und Pollenallergien gibt es wirklich viel zu tun!

Das rote Blutkörperchen AE3803 ist ein kleiner Tollpatsch … und stolpert ständig mitten in all die Gefahren hinein, die es im menschlichen Körper so gibt. Als sie von einem bösartigen Bakterium bedroht wird, kommt ihr das weiße Blutkörperchen U-1146 zur Hilfe. Und damit hat das Abenteuer dieser beiden Zellen gerade erst begonnen …

REZENSION
Cells at Work hat ein wirklich sehr interessantes Konzept, welches den ein oder anderen an die damalige Kinderserie "Es war einmal... dass Leben" erinnern wird. Wir begleiten im Manga die verschiedensten Zellen unseres Körpers und wie sie Erkrankungen bekämpfen. Dabei ist dies keine Fiktion, sondern beruht tatsächlich auf Tatsachen - ich glaube ich hätte den Manga gut in meiner Abiturzeit gebrauche können. Immer wieder gibt es kleine Infoboxen, in welchen euch die aktuelle Zelle erläutert wird und so kann man noch etwas lernen. Ich zumindest bin jetzt nicht so bewandert was Zellen und ihre Funktionen angeht und fand diese Infoboxen sehr hilfreich. 
Zu beachten ist, dass es sich um mehrere einzelne Episoden handelt und diese Infoboxen sich daher wiederholen. Jede Episode setzt sich mit einer anderen Erkrankung auseinander, wie zum Beispiel Allergien, Schürfwunden, Lebensmittelvergiftungen oder auch Krebs. Wer weiß schon genau, was zum Beispiel alles bei einer Allergie passiert? Ich nicht - Obwohl ich so einige Allergien habe.
Ich fand diesen Einblick in die Krankheiten und was da so im Körper geschieht echt sehr interessant und vor allem nicht so trocken. 


(Quelle Cross-Cult.de)

Man begleitet hauptsächlich das rote und das weiße Blutkörperchen, welche ich auf ihre Art sehr sympathisch fand und sie daher sehr gerne auf ihrer Reise begleitet habe. Meine Lieblinge sind aber eindeutig die Blutplättchen, weil sie einfach nur zuckersüß sind! Im Internet habe ich bereits Merchandising zu ihnen gefunden und es juckt mich unter den Fingern... 
Besonders interessant fand ich, wie die verschiedenen Zellen und die Körperwelt dargestellt werden. Man hat nicht das Gefühl, sich in einem Körper zu befinden, sondern in einer Stadt  - denn genau so wurde der Manga gezeichnet. Daher fand ich es besonders interessant, wie zum Beispiel Medikamente oder andere Hilfsmittel von außen dargestellt wurden. Ich möchte hier aber nicht spoilern. 

Den Zeichenstil finde ich an sich sehr gut, wobei ich ihn in schwarz-weiß besser finde als in Farbe. Irgendwie finde ich es nicht so überzeugend koloriert. Aber im Manga ist es ja hauptsächlich in Schwarz-Weiß, weshalb mich das nicht sonderlich stört. Ansonsten finde ich den Zeichenstil sehr ansprechend und zur Story sehr passend. Im richtigen Moment gibt es mehr Details oder eben weniger. Sie sind wechseln zwischen Action, Humor und einfach nur super süßen Momenten und können all dies gut verpacken. 

FAZIT
Mich konnte Cells at Work definitiv überzeugen, da es die Vorgänge in unserem Körper humorvoll und spannend erklärt. Dabei wird einem nicht langweilig, denn trocken ist das Ganze nicht. Mit viel Action begleitet man die beiden Blutkörperchen und schon bald sind sie einem sehr ans Herz gewachsen. Man macht sich schon Gedanken über die Körperprozesse, während man es liest und muss an Momente zurückdenken, die man selber schon erlebt hat - Allergien und Schürfwunden kenne ich da nur zu gut. Ich mag den Lerneffekt des Mangas wirklich sehr. Aber auch ohne diesen, würde es sich sicherlich um einen ziemlich actiongeladenen Manga halten, denn Kämpfe gibt es zu genügen. 
Insgesamt fand ich den Manga echt klasse und wurde gut unterhalten, weshalb ich die nachfolgenden Bände auf jeden Fall lesen werde. Besonders für zwischendurch kann ich die Reihe empfehlen, denn sie liest sich sehr schnell und locker. 

WEITERE REZENSIONEN ZUM MANGA

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Cells at Work #1
Mangaka: Akane Shimizu 
Lektorat: Falko Kutz
Erscheinungstermin: 10.04.2019
Seitenanzahl: 192 Seiten
ISBN: 978-3-964331-28-1 
Reihe?: Ja, Band 1 
Preis: 10,00€

Klappentext:
Erythrozyten, Leukozyten, T-Helferzellen! Der menschliche Körper besteht im Schnitt aus 100 Billionen Zellen – und jede einzelne von ihnen arbeitet hart, um den Körper am Leben zu halten! Und bei Husten, Schnupfen und Pollenallergien gibt es wirklich viel zu tun!

Das rote Blutkörperchen AE3803 ist ein kleiner Tollpatsch … und stolpert ständig mitten in all die Gefahren hinein, die es im menschlichen Körper so gibt. Als sie von einem bösartigen Bakterium bedroht wird, kommt ihr das weiße Blutkörperchen U-1146 zur Hilfe. Und damit hat das Abenteuer dieser beiden Zellen gerade erst begonnen …



Cells at Work #2
Mangaka: Akane Shimizu 
Verlag: Cross Cult Verlag 
Lektorat: Falko Kutz
Erscheinungstermin: 12.06.2019
Seitenanzahl: 166 Seiten
ISBN: 978-3-964331-58-8 
Reihe?: Ja, Band 2
Preis: 10,00€

Klappentext
Erythrozyten, Leukozyten, T-Helferzellen! Der menschliche Körper besteht im Schnitt aus 100 Billionen Zellen – und jede einzelne von ihnen arbeitet hart, um den Körper am Leben zu halten! Und bei Hitzewellen und Lebensmittelvergiftungen gibt es wirklich viel zu tun!

Das rote Blutkörperchen AE3803 hat während seiner Arbeit viele andere Zellen kennengelernt. Doch nichts prägt sich so sehr ins Gedächtnis ein wie die allererste Freundschaft! Ein Besuch am Knochenmark erinnert das Blutkörperchen an seine Kindheit – und an eine schicksalhafte Begegnung aus der Vergangenheit. Doch in der Gegenwart bahnt sich eine große Bedrohung an, denn der Krebs hat sich im Körper eingeschlichen …

Dienstag, 3. September 2019

Kurzrezension | Surviving Wonderland - Tabasa Iori [Hunger Spiele im Märchenland]

Von Am September 03, 2019

[Rezensionsexemplar] Als ich im März auf der Leipziger Buchmesse war, wurden mir und der lieben Rika das Programm des Cross Cult Verlags vorgestellt. Als ich danach so in der Verlagsvorschau blätterte, ist mit sofort Surviving Wonderland aufgefallen. Märchenfiguren, eine Kampf auf Leben und Tod und einfach unglaublich tolle Illustrationen? Da konnte ich nicht sein sagen!
Netterweise stellte mir der Verlag ein Rezensionsexemplar zu Verfügung. Danke dafür!!
Ich habe den Manga nun schon vor einigen Tagen gelesen und heute gibt es für euch die Rezension...

Inhalt
Süß, talentiert, und erfolgreich! Alice ist die Lead-Sängerin einer berühmten Pop-Gruppe, die eine Karriere wie im Märchen hingelegt hat. Doch der Schein trügt: Hinter den Kulissen ist Alice eiskalt und herzlos. Auf ihrem Weg an die Spitze gibt es nichts, was sie nicht tun würde.
Aber nicht jedes Märchen geht gut aus! Denn als Alice ihr Bewusstsein verliert, findet sie sich plötzlich in einem verwunschenen Märchenwald wieder. Dort wird sie in ein brutales Spiel um Leben und Tod verwickelt – und ihre Gegnerinnen sind dabei niemand anderes als Rotkäppchen, Schneewittchen und Co.

Rezension
Surviving Wonderland ist weit entfernt von einer lieben Märchenadaption, sondern ist eher düster und voller Gewalt. Man lernt Alice kennen, die Leadsängerin einer Girl-Group, welche jedoch ein ziemliches Biest ist. Sie ist arrogant, selbstverliebt, stur und glaubt das Zentrum des Universums zu sein. Nicht gerade eine sympathische Protagonistin. Gerade noch denkt man, man befindet sich in der Popwelt Japans, als wir in die düstere Welt des Wonderlands gezogen werden. 
Alice steht auf einmal Märchenfiguren wie Dornröschen, Däumelinchen oder Rotkäppchen gegenüber und muss um ihr Leben fürchten, denn sie alle spielen ein Spiel auf Leben und Tod - und nur eine kann gewinnen. Dieses Spiel erinnert mich etwas an die Hunger Spiele, bei dem es nur einen Sieger bzw Überlebenden geben kann. Es heißt hier aber eher: Alle gegen einen. Ein kleiner Unterschied. 

Allerdings dürft ihr keine 1:1 Kopie der originalen Märchencharaktere erwarten, denn sie sind in ihrer Art ganz anders. Sie sind düster, durchtrieben und ziemlich einzigartige Killer. Schließlich leben sie scheinbar nur, um die anderen zu töten. So wirkt es zumindest. Alice findet sich also auf einmal zwischen ihnen wieder und muss direkt unter Beweis stellen, zu was sie in der Lage ist. Hierbei habe ich mir jedoch ein paar Fragen gestellt, denn es ist nicht klar wie und wieso Alice dort landet. Wer hat sie dorthin geschickt und was soll das Ganze eigentlich. Wieso gibt es dieses Spiel? Ich hätte mir gewünscht, dass dies im 1. Band erläutert wird, nun hoffe ich auf mehr Erläuterungen in den Folgebänden. Konnte der Handlung jedoch trotzdem folgen.
Quelle: Cross-Cult.de 

Der Zeichenstil ist wirklich fantastisch und passt perfekt zu der Geschichte. Die düstere Atmosphäre wird perfekt unterstrichen und kann durch den Kontrast zwischen zuckersüß und mörderischer Dunkelheit überzeugen. Gerade dieser Kontrast macht die Zeichnungen sehr interessant und ich kann mir das Ganze sogar sehr gut in Farbe vorstellen. Aber auch in schwarz-weiß sind sie nicht zu unterschätzen. Ich bin begeistert!! Besonders das Cover gibt einen guten Eindruck auf den -Inhalt. 

Fazit
Surviving Wonderland ist für alle geeignet, die gerne düstere Fantasygeschichten und Märchenadaptionen lesen. Wer aber eine süße, liebliche Geschichte erwartet wird hier wohl enttäuscht - auch wenn der Zeichenstil dies stellenweise aufgreift. Es ist eine blutige Geschichte, die durch eine interessante Ausarbeitung der Märchenfiguren und einem tollen Zeichenstil überzeugen kann. Die tödlichen Spiele im Wonderland haben mich neugierig werden lassen und ich freue mich schon sehr auf den 2. Teil. Dieser erscheint übrigens am 05.09.2019.

WEITERE REZENSIONEN ZUM MANGA
LETTERHEART | MELSMANGAWORLD | THE LOST DUNGEON

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Surviving Wonderland
Mangaka: Tabasa Iori 
Verlag: Manga Cult
Lektorat: Lara d'Argent
ISBN: 978-3-96433-096-3
Preis: 10,00€
Reihe?: Ja, Band 1
Erscheinungstermin: 17.07.2019
Seitenanzahl: 192 Seiten

Klappentext:
Süß, talentiert, und erfolgreich! Alice ist die Lead-Sängerin einer berühmten Pop-Gruppe, die eine Karriere wie im Märchen hingelegt hat. Doch der Schein trügt: Hinter den Kulissen ist Alice eiskalt und herzlos. Auf ihrem Weg an die Spitze gibt es nichts, was sie nicht tun würde.

Aber nicht jedes Märchen geht gut aus! Denn als Alice ihr Bewusstsein verliert, findet sie sich plötzlich in einem verwunschenen Märchenwald wieder. Dort wird sie in ein brutales Spiel um Leben und Tod verwickelt – und ihre Gegnerinnen sind dabei niemand anderes als Rotkäppchen, Schneewittchen und Co.

Sonntag, 11. August 2019

Kurzrezension | Fire Punch #1 - Tatsuki Fujimoto

Von Am August 11, 2019
Momentan hab ich viele Mangas gelesen, weshalb auch hier schon direkt meine 3. Mangarezension in kürzester Zeit auf dem Blog erscheint. Fire Punch wurde mir auf der Verlagsseite als Werbung angezeigt und auf Grund des mega Covers wurde ich sofort neugierig. Der Klappentext klang auch sehr interessant und als ich es dann per Zufall in der Mayerschen in Dortmund fand, musste es einfach mit. Der Manga ist übrigens ab 18 Jahren empfohlen und ich empfinde es als sehr passend...

Klappentext:
Eis hat die Welt in Ödland verwandelt. Kälte und Hunger treiben die Menschen in den Wahnsinn. Agni und seine Schwester Luna aber sind „gesegnet“. Oder doch eher „verflucht“? Ihre Fähigkeit zur Regeneration macht sie zu einem nachwachsenden Rohstoff – Fleisch – und daran sind einige Menschen sehr interessiert. Als Luna ihnen schließlich zum Opfer fällt, wird Agni zum Feuer der Rache selbst.

Rezension:
Okay, ich weiß noch gar nicht wo genau ich anfangen soll. Da ich noch nie von dem Manga gehört hatte, bin ich erst mal sehr unvoreingenommen an den Manga herangegangen. Der Klappentext klang nach einer Mischung aus Dystopie und Action und das wurde mir definitiv gegeben. Wir befinden uns in einer Welt, welche auf Grund einer Eishexe verflucht wurde. Sie ist eine Gesegnete und nicht die Einzige. Manche Menschen haben bestimmte Fähigkeiten, so wie unser Protagonist. Er kann seinen Körper bei einer Verletzung regenerieren. Verliert er ein Körperteil, wächst es wieder nach. Die Idee dazu ist keine allzu Neue, aber dennoch fand ich diese Idee wirklich toll und auch gut ausgearbeitet. Denn es gibt eine Vielzahl an Möglichkeiten und ich bin gespannt, auf welche man noch so treffen wird. Definitiv ein Pluspunkt.
Im 1. Band geht es vor allem um Rache und ich kann noch gar nicht sagen, wohin die Reise gehen soll. Wird das der Hauptstrang der Handlung bleiben oder wird vielleicht was anderes zum Hauptziel. Dies lässt sich im 1. Band noch nicht erahnen...

Nun mal zu einem Aspekt, der das Buch durchzieht wie kein anderer: Gewalt.
Man könnte es eine Enzyklopädie der Gewalt nennen. Ich musste mich direkt nachdem ich den Band beendet habe erst mal austauschen. Da ich niemand kannte, der den Manga gelesen hatte, war das schwer, aber ich hab direkt einige Sprachnachrichten an zwei Freunde geschickt. Die Atmosphäre ist unheimlich düster und man darf definitiv nicht zart besaitet sein.... dann ist der Manga nichts für einen.
Tabuthemen werden einige angesprochen und diese können natürlich ziemlich schockieren. Manche Handlungsstränge fühlten sich ein wenig erzwungen an, als wenn man noch einen Gewaltaspekt einbringen musste. Als sei all das andere noch nicht genug.
Das heißt natürlich nicht, dass ich die Gewalt im Manga gutheiße. Weniger wäre doch mehr gewesen. 

Übrigens gibt es eine Klappe die den Buchschnitt abdeckt. Klappt man sie aus, erhält man diese coole Illustration

Die Zeichnungen haben mir ausgesprochen gut gefallen, wobei das eben auch eine Geschmackssache ist. Sie wirken ein wenig skizzenhaft, wie schnell dahin gemalt, aber gleichzeitig sind sie sehr detailreich und bringen die bedrückende Atmosphäre sehr gut rüber. Besonders das Cover ist natürlich ein Schmuckstück...
Einziger Nachteil, manche Charaktere sahen sich seeeehr ähnlich. Das konnte in einigen Aspekten sehr verwirrend sein. Hier wäre etwas mehr Vielseitigkeit in den Gesichtern der Charaktere ganz gut gewesen.

Die Charaktere fand ich sehr interessant. Schaut man sich den Hauptcharakter - Agni - an, dann hat man einen sehr vielfältigen Charakter vor sich. Er ist eigentlich ein liebes Kind, welches nur die Dorfbewohner und seine Schwester beschützen will. Er kümmert sich liebevoll um andere und kann seine eigenen Bedürfnisse in den Hintergrund stellen. Er trotz den Schmerzen und den Qualen, um andere zu schützen. Dann ändert sich sein Leben von Jetzt auf Gleich und man lernt einen schweigsamen, von Rache angetriebenen Agni kennen. Er ist wütend, verspürt enorm viel Hass und gleichzeitig ist dort aber noch dieses liebe Kinderherz, welches er aber zu verstecken versucht.

Fazit:
Fire Punch ist definitiv keine leichte Kost und kommt daher auch mit einem FSK 18 daher. Es enthält sehr viel Gewalt und ist daher nicht für jeden geeignet. Mich hat der Manga auf Grund dessen noch eine ganze Weile beschäftigt und ich musste auch erst mal verdauen und überlegen, ob es mich überhaupt anspricht. Tendenziell stört mich Gewalt in Büchern, Comics oder Manga nicht, doch hier war es eine ganze Menge auf einmal. Tabuthemen, derbe Sprache und eine verstörende Zukunft.... das beschreibt den Manga wohl am ehesten. Ich bin zum Glück nicht sonderlich empfindlich bei so Themen, aber wenn ihr das seid, dann ist es mit Vorsicht zu genießen. Wer die oben genannten Punkte aber nicht störend findet, für den ist Fire Punch geeignet.

Mir fällt es sehr schwer, den Manga eine Beurteilung zu geben... letztendlich kommt es sehr stark drauf an, wie viel man verkraftet und wie sehr man mit Gewalt klarkommt. Ich werde mal in Band 2 reinschauen, da ich viele positive Stimmen gehört habe. Mal schauen wie es sich entwickelt.

Außerdem würde ich dem Ganzen eine Trigger Warnung zuordnen, denn es gibt Themen, die sind echt nicht ohne. Klicke hier, wenn du eine Auflistung der Themen sehen möchtest.

Eine genaue Einsortierung finde ich allerdings schwierig, weshalb ich euch nur weitere Rezensionen verlinken werde.

WEITERE REZENSIONEN ZUM MANGA

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Fire Punch
Mangaka: Tatsuki Fujimoto
Übersetzung: Yvonne Gerstheimer
Verlag: Kazé Manga
ISBN: 978-2-88951-008-5
Preis: 7,50€
Seitenanzahl: 208
FSK: 18
Reihe?: Ja, Band 1 von 8

Klappentext:
Eis hat die Welt in Ödland verwandelt. Kälte und Hunger treiben die Menschen in den Wahnsinn. Agni und seine Schwester Luna aber sind „gesegnet“. Oder doch eher „verflucht“? Ihre Fähigkeit zur Regeneration macht sie zu einem nachwachsenden Rohstoff – Fleisch – und daran sind einige Menschen sehr interessiert. Als Luna ihnen schließlich zum Opfer fällt, wird Agni zum Feuer der Rache selbst.

Mittwoch, 31. Juli 2019

Kurzrezension | Devils Line #2 - Ryo Hanada (Zum Glück habe ich weitergelesen)

Von Am Juli 31, 2019

Vor einigen Tagen habe ich den 1. Band der Devils Reihe rezensiert und hatte da so einige Kritikpunkte. Trotzdem habe ich nun auch Band zwei gelesen und bin sehr froh drum, denn einige meiner vorherigen Kritikpunkte wurden gelöst. Daher gibt es heute die Rezension zum 2. Band. Wenn ihr die Rezension zu Band eins sucht, die findet ihr hier.

Solange ihr den Klappentext nicht lest, ist die Rezension selber auch spoilerfrei. Selbst wenn ihr Band 1 noch nicht gelesen habt.
Wenn ihr den 1. Band kennt, könnt ihr natürlich auch den Klappentext lesen.


Klappentext:
Zum Glück hat Yuki den Kampf gegen die Scharfschützin überlebt, wenn auch nur knapp. Zu verdanken hat er das seinem mysteriösen Blutspender. Doch seitdem verkriecht sich Yuki in seiner Wohnung. Tagelang lässt er nichts von sich hören und niemand kommt an ihn heran, auch Tsukasa nicht. Krank vor Sorge weiß sie weder ein noch aus. Bis der schräge Blutspender plötzlich wieder auftaucht und ihr seine Hilfe anbietet. Aber kann sie ihm wirklich trauen?
Rezension:
In Band 1 hatte ich ja doch recht viele Kritikpunkte. So empfand ich die Story als zu schnell, die Entwicklung der Beziehung zu plötzlich und irgendwie auch ohne ersichtlichen Grund wieso. Die Zeichnungen waren teilweise unproportional und die Handlung war manchmal etwas zu sprunghaft und verwirrend. Jetzt klingt das ja wahnsinnig negativ und dennoch habe ich weitergelesen? Habe ich, denn ich wollte dem Manga noch eine Chance geben. Da ich ein Fan von Vampirgeschichten bin und ich die Grundhandlung toll finde, hab ich mir nur wenige Tage später auch den 2. Band zugelegt.

Wie ich bereits vermutet hatte, kehrt in diesen Band etwas Ruhe ein und es entwickelt sich nicht alles so schnell. Die Geschichte braucht keine Vorbereitung mehr, sondern hat endlich richtig begonnen. Sie ist spannend und dank Hans Lee (ein Charakter, der bereits im 1. kurz zu sehen ist), kommt auch deutlich Humor dazu. Definitiv ein Charakter den ich direkt sympathisch fand. Er lockert das Ganze auf und lässt die Geschichte irgendwie vollständiger wirken. Er wird definitiv keine kleine Rolle spielen.
Die beiden anderen Hauptcharaktere wirken ebenfalls ausgereifter und handeln irgendwie verständlicher. Die kitschige Beziehung der beiden, die wie aus dem Nichts kam, hat sich allerdings anders entwickelt als erwartet... was der Geschichte jedoch gut tat.

Die Handlung selber macht einen gewaltigen Schritt nach vorne und war gleichzeitig super spannend. Denn als Leser weiß man mehr als die Charaktere und das macht einen Wahnsinnig... Daher fesselt es viel mehr als der 1. Band und zum Schluss hin wollte ich unbedingt den 3. Band lesen. Der erscheint aber erst im September... na toll!

Was jedoch noch immer etwas unausgereift wirkt, sind die Zeichnungen. Solange nur das Gesicht zu sehen ist, finde ich sie super, doch beim ganzen Körper ist es echt oft unproportional. Mich persönlich stört das nicht sonderlich, aber für alle die da mehr drauf achten eben der Hinweis.

Fazit:
Ich bin froh auch den 2. Band der Reihe gelesen zu haben, denn viele meiner Kritikpunkte wurden hier verbessert und so hatte ich viel Spaß beim Lesen. Die Handlung hat ein sehr angenehmes Tempo bekommen und durch einen neu eingeführten Charakter wird es auch sehr humorvoll. Yuki, der Hauptcharakter, wird irgendwie greifbarer und man kann sich besser in seine Situation versetzen als im 1. Teil. Zudem bekommt die Geschichte eine interessante Wendung, weshalb ich auch Band 3 lesen werde! 

WEITERE REZENSIONEN ZUM MANGA
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Devils Line #2
Mangaka: Ryo Hanada
Übersetzung: Yuko Keller
Verlag: Kazé
Seitenanzahl: 216
ISBN: 978-2-88951-168-6
Erscheinungstermin: 04. Juli 2019
Preis: 6,95€

Klappentext:
Zum Glück hat Yuki den Kampf gegen die Scharfschützin überlebt, wenn auch nur knapp. Zu verdanken hat er das seinem mysteriösen Blutspender. Doch seitdem verkriecht sich Yuki in seiner Wohnung. Tagelang lässt er nichts von sich hören und niemand kommt an ihn heran, auch Tsukasa nicht. Krank vor Sorge weiß sie weder ein noch aus. Bis der schräge Blutspender plötzlich wieder auftaucht und ihr seine Hilfe anbietet. Aber kann sie ihm wirklich trauen?

Freitag, 19. Juli 2019

Rezension | Devils Line - Ryo Hanada

Von Am Juli 19, 2019

Erst vor wenigen Tagen bin ich spontan zur Mayerschen um ein Geschenk zu kaufen... irgendwie bin ich dabei dann bei den Mangas hängen geblieben und neben einem weiteren Manga und einem Roman, durfte Devils Line einziehen. Ich hab den Manga schon eine Weile immer mal wieder in der Hand gehabt, da  das Cover so düster wirkt und mich daher sehr ansprach. Vom Klappentext klang es ebenfalls so und dann musste es halt einfach mit! Heute bringe ich euch die Rezension dazu mit.

Klappentext:
Yuki jagt Vampire und er ist verdammt gut in seinem Job, denn: Er ist auch ein Vampir. Natürlich ist er nicht wie diese Monster, die die Stadt in Angst und Schrecken versetzen. Er hat sich unter Kontrolle. Doch als er die junge Studentin Tsukasa vor einem Übergriff bewahrt, verliert er jede Beherrschung und fällt selbst über sie her. Wie konnte das passieren? Und was noch viel wichtiger ist: Warum steht er jetzt schon wieder auf ihrem Balkon? (Quelle: Kazé Manga)

Rezension:
Den Manga habe ich bisher tatsächlich nur im Buchladen und nicht bei anderen gesehen - scheint aber wohle in Hype-Manga gewesen zu sein. Hab ich dann irgendwie verpasst. Meine Erwartungen waren an sich nicht hoch, aber auf Grund des Klappentextes hatte ich dann doch eine recht klare Vorstellung was ich lesen möchte. Es kam jedoch ganz anders...

Der Einstieg war etwas holprig, denn man wird wortwörtlich in die Geschichte geworfen. Von jetzt auf gleich ging es los und so konnte ich mich nicht sofort in die Geschichte hineinversetzen. Nach dem 1. Abschnitt des Mangas hatte ich dann verstanden was eigentlich Sache ist und konnte mich dann komplett auf die Geschichte konzentrieren. Leider gab es des öfteren Momente, wo ich das Gefühl hatte, es fehlen Seiten. Es war dann hier und da etwas verwirrend. Hier glaube ich, dass mehr Erklärungen einfach sehr gut gewesen wären. Vielleicht kommen die aber auch nicht, denn die Reihe wird insgesamt mit 13 Bänden abgeschlossen sein. Eventuell soll es für Spannung sorgen?? Ich weiß es nicht.. mich hat es manchmal raus gebracht. 

Die Zeichnungen haben mich ein wenig zwiespaltig zurückgelassen. Wobei ich dazu sagen muss, dass mir das Zusammenspiel zwischen Handlung, Bild und Text wichtiger ist, als perfekte Zeichnungen. Dies war auf jeden Fall gegeben. 
Gut fand ich "Nahaufnahmen" der Personen, hier kann ich nicht meckern. Die Ganzkörperzeichnungen fand ich jedoch immer etwas unproportional... aber es hat mich beim Lesen nicht weiter gestört. Farbig kann ich mir den Manga sehr gut vorstellen! Insbesondere, wenn man sich das Cover anschaut. Sie sind allerdings nicht kitschig gehalten, was auch überhaupt nicht zum Manga passen würde, sondern eher sehr kräftig und düster. Die Atmosphäre des Mangas wird daher auf jeden Fall sehr geprägt und ist stimmig. 




Zur Handlung muss ich sagen, dass ich die Grundidee echt klasse finde und noch viel Potenzial sehe - welches nur auch genutzt werden muss. Im Großen und Ganzen ist dies nämlich leider in diesem Band nicht passiert. Vampire sind ja bei den einen verhasst und bei den einen noch sehr populär. Ich lese immer noch sehr gerne Vampirromane etc. und war daher sehr gespannt wie es hier umgesetzt wird. Ich mag es, dass die Vampire hier zwar zunächst sehr menschlich und normal wirken, aber eine ziemlich dunkle Seite haben können. Sie sehen auch nicht gerade öde aus. Also nicht einfach nur ein paar spitze Zähne... das mochte ich! Nicht so typisch Vampir. 
Generell ging jedoch alles zuuuu schnell in der Handlung. Es hätte mehr Ruhe und Zeit gebraucht. Besonders die Beziehung der Protagonisten war etwas hopplahop und nicht ganz nachvollziehbar... 
Den Hauptcharakter Yuki hingegen finde ich interessant und kann mir vorstellen, dass da noch interessante Wendepunkte kommen könnten. Er wirkt sehr zwiegespalten und kämpft mit seinem Schicksal als Vampir. Ich hätte mir jedoch mehr von seiner "Dunklen" Seite gewünscht - denn danach klang der Klappentext. Da es sich um ziemlich blutliebende Vampire handelt, ist ja einiges an Potenzial da. 

Bisher klingt das ja sehr negativ .... ich muss aber sagen, dass ich Potenzial sehe und trotz all der kleinen Mängel den 2. Band lesen werde. Ich hoffe einfach, dass der Geschichte etwas mehr Raum gegeben wird und jetzt wo quasi die Vorbereitung auf die eigentliche Handlung geschehen ist, es mehr Spannung und Action geben wird. Das Ende des 1. Bandes war ja schon mal ein möglicher Vorgeschmack. Und auch wenn ich doch viele Kritikpunkte habe, ließ es sich sehr locker lesen und vor allem schnell. 

Fazit:
Der 1. Band hat leider viele Schwächen, konnte mich aber dennoch unterhalten. Die Grundidee finde ich sehr interessant und kann mir vorstellen, dass der 2. Band mehr Action beinhaltet. Die ganze Romance brauche ich eigentlich nicht, aber sie ist halt Teil des Ganzen. Ich werde trotz der Mängel die Reihe weiterlesen und mal schauen wie es wird. Es ist ja erst der Beginn und ich hoffe, dass das tolle Grundkonzept auch weiter genutzt wird. Wer gerne Vampire mag, sollte mal einen Blick drauf werfen. Kein "Meisterwerk", aber ein wenig was für zwischendurch. 

WEITERE REZENSIONEN ZUM MANGA
TIEFSEEZEILEN | KISARAS MANGABLOG | RUNARS WELT

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Devils Line
Mangaka: Ryo Hanada
Verlag: Kazé
Übersetzer/in: Yuko Keller
Erscheinungstermin: 02.Mai 2019
Seitenanzahl: 232
ISBN: 978-2889511679
Preis: 6,95€
Reihe?: Ja, Band 1

Klappentext:
Yuki jagt Vampire und er ist verdammt gut in seinem Job, denn: Er ist auch ein Vampir. Natürlich ist er nicht wie diese Monster, die die Stadt in Angst und Schrecken versetzen. Er hat sich unter Kontrolle. Doch als er die junge Studentin Tsukasa vor einem Übergriff bewahrt, verliert er jede Beherrschung und fällt selbst über sie her. Wie konnte das passieren? Und was noch viel wichtiger ist: Warum steht er jetzt schon wieder auf ihrem Balkon?
(Quelle: Kazé Manga)


Montag, 27. Mai 2019

Rezension | Marry Grave - Hidenori Yamaji (Bd. 1 & 2)

Von Am Mai 27, 2019

Vor einer ganzen Weile hatte ich bei einem Besuch der Mayerschen den 1. Band der Manga-Reihe Marry Grave bereits in der Hand. Habe ihn damals aber wieder weggelegt. Nun aber hat die liebe Rika so von dem Manga geschwärmt, dass ich mir direkt Band 1 und 2 gekauft habe. Gerade gekauft und zwei Tage später hab ich so dann schon verschlungen. Was ich zum Manga zu sagen habe, erfahrt ihr heute. 

Bis zum 30.06.2019 könnt ihr den ersten Band übrigens zum Sonderpreis von 4,99€ bekommen. Danach wieder 7€.

Klappentext (Band 1)
Riseman Sawyer – Abenteurer, Vagabund und Spinner – will nur eines: seine verstorbene Frau wieder zum Leben erwecken! Und dafür braucht er die überaus seltenen Zutaten des legendären Deadman’s Recipe.
Doch die Welt ist aus den Fugen geraten. Menschen gibt es nicht mehr viele, dafür blutrünstige Goblins und tödliche Hexen! Riseman trägt die Leiche seiner Rosalie in einem Sarg auf dem Rücken durch diese Apokalypse und lässt nicht von seiner aussichtslosen Suche ab – denn seine Liebe geht über den Tod hinaus!

Rezension
Das Cover war wohl das Erste, was mich auf den Manga hat aufmerksam werden lassen - und ich wurde nicht enttäuscht. Die Handlung dreht sich rund um Riseman Sawyer, welcher seine verstorbene Frau wiederbeleben möchte. Hierzu möchte er das Totenrezept nutzen, wofür er allerhand Zutaten benötigt. Wir begleiten ihn also auf seiner Suche nach genau diesen, wobei er jedes Mal auf andere Komplikationen und Probleme stößt. Und obwohl er schon vierzig Jahre nach den Zutaten sucht, fehlen ihm noch sehr viele und auch die Probleme können ihn nach wie vor umhauen. Es gibt also noch viel zu tun! Das Ganze ist übrigens in Episoden unterteilt, was mich persönlich aber nicht stört.Es gibt aber ja manche, die das nicht mögen. 

Die Action kommt dabei definitiv nicht zu kurz und wer auf Spannung, Kämpfe und Magie steht, der wird hier auf seine Kosten kommen. Dennoch ist das Ganze nicht nur knallhart und ernst, denn gerade Sawyers Charakter bringt eine ordentliche Ladung Humor mit ein. Er ist nämlich gar nicht so wie ich ihn vom Cover her eingeschätzt habe. Ja, er kann der "badass"-Charakter sein, den man vorne sieht, aber gleichzeitig ist er auch humorvoll, tollpatschig, schräg und manchmal doch auch etwas naiv. Er ist durch und durch sympathisch und man fiebert stets mit ihm mit. Man drückt ihm so sehr die Daumen, dass er schafft Rosalie (seine verstorbene Frau) zurück zu bekommen. Natürlich steckt hinter der Story noch mehr, doch auf Grund von spoilern kann ich da nicht so viel zu sagen. Gerade das Thema Freundschaft spielt eine große Rolle in den ersten beiden Bänden und ich hoffe, dass dies auch im 3. Teil der Fall sein wird. 

Der Zeichenstil des Mangas hat mir ausgesprochen gut gefallen, denn er fängt die ernsten Momente, wie aber auch die humorvollen Momente super ein. Ich habe schon lange keine Mangas mehr gelesen und kann ihn daher schlecht vergleichen, aber mir hat er sehr gut gefallen. Detailreich, aussagekräftig und emotional. Denn gerade beim Manga kann der Zeichenstil die Emotionen entweder super herüberbringen oder eben nicht. Yamaji ist dies hier einwandfrei gelungen, denn ich konnte mich sehr gut in Sawyer, Rosalie, Jean und andere Charaktere hineinversetzen. Sie nehmen einen auf ihre Reise mit und man möchte den Manga gar nicht mehr aus der Hand legen. Daher muss ich jetzt leider sehr geduldig sein und auf Band drei warten.
Die Sprache ist dabei übrigens weder derbe noch vulgär. Es gab zwar zwei oder drei Sätze wo ich etwas über die Übersetzung schmunzeln musste, aber wer eher eine ruhige und emotionale Sprache möchte, der ist hier gut bedient.  

Fazit
Marry Grave hat mich auf voller Linie überzeugt und gepackt. Ich war mir nicht sicher, was mich erwarten würde und wurde daher mit einer interessanten Story, liebenswürdigen,sowie starken Charakteren und eine ordentlichen Portion Action gepaart mit Humor überrascht. Die Seiten flogen beim lesen nur so dahin und in kürzester Zeit habe ich beide Bände beendet. Bei Mangas ja oftmals üblich, aber sie haben sich nie gezogen oder lang angefühlt. Sawyers Reise begeistert und man sollte mal einen Blick in den Manga riskieren. Ich warte nun gespannt auf Band drei und die Fortsetzung der Reise. Dieser soll im Juli erscheinen. Also nicht mehr all zu lange warten. 


WEITERE REZENSIONEN ZUM BUCH

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Marry Grave #01
Autor: Hidenori Yamaji
Verlag: Egmont Manga
Coverdesign: Yosuke Tanaka + Bay Bridge Studio
Übersetzung: John Schmitt-Weigand
Seitenanzahl: 208
ISBN: 9783-7704-5792-2
Preis: 4,99€ (bis zum 30.06.2019), 7,00€

Klappentext:
Riseman Sawyer – Abenteurer, Vagabund und Spinner – will nur eines: seine verstorbene Frau wieder zum Leben erwecken! Und dafür braucht er die überaus seltenen Zutaten des legendären Deadman’s Recipe.
Doch die Welt ist aus den Fugen geraten. Menschen gibt es nicht mehr viele, dafür blutrünstige Goblins und tödliche Hexen! Riseman trägt die Leiche seiner Rosalie in einem Sarg auf dem Rücken durch diese Apokalypse und lässt nicht von seiner aussichtlosen Suche ab – denn seine Liebe geht über den Tod hinaus!



Marry Grave #02
Autor: Hidenori Yamaji
Verlag: Egmont Manga
Coverdesign: Yosuke Tanaka + Bay Bridge Studio
Übersetzung: John Schmitt-Weigand
Seitenanzahl: 208
ISBN: 9783-7704-5793-9
Preis: 7,00€

Klappentext:
Grausige Orks sind in Fairyland eingefallen! Sie drohen alle Menschen und Elfen zu töten und Risemans Suche ein unerfülltes Ende zu bereiten. Aber der unerschrockene Abenteurer lässt sich nicht so einfach unterkriegen. Gemeinsam mit der Schwarzelfe schlägt er die Bestien zurück. Nur um dann der nächsten Zutat für das legendäre Totenrezept hinterherzujagen!






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