WAS SUCHST DU?

Posts mit dem Label aktionen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label aktionen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 28. April 2019

Mehr Autismus bitte!

Von Am April 28, 2019
Die Tage habe ich Ein Tor zu eurer Welt von Aaron Wahl beendet und als Resultat habe ich mich mal mehr mit dem Thema Autismus und Literatur auseinander gesetzt. Denn, sind wir mal ehrlich, es gibt nicht viele Bücher in denen Charaktere Autisten sind. Es gibt sie, aber eben selten. Wenn ihr also gute Bücher kennt die einen Charakter oder gar einen Protagonisten haben, welche/r Autist/in ist, hinterlasst doch einen Kommentar.

Für all diejenigen unter euch, die nicht ganz sicher sind was Autismus überhaupt ist oder nur eine Ahnung haben was es bedeutet, hier eine ganz kurze Übersicht:
  • Autismus ist eine Entwicklungsstörung
  • meiden oftmals soziale Kontakte, vermeiden Blickkontakt
  • können Gefühlsregungen nur schwer nachvollziehen und selber zum Ausruck bringen, Empathie daher eingeschränkt
  • Manchmal ist auch die Sprache / die Kommunikation gestört. Kinder hinken z.B. bei der Sprachentwicklung hinterher.
  • Rituale und stereotypes Verhalten: Sie brauchen Struktur und wiederkehrende Rituale zur Orientierung. 
  • Konzentration oft auf ein bestimmten Aspekt, welche sie komplett einnehmen. Oft ungewöhnliche Details. 
Inklusion auch in Büchern
Aktuell gibt es eine sehr positive Entwicklung was Own Voice Bücher angeht. Hierbei handelt es sich um Bücher aus der Sicht von Randgruppen. Daher kommen oft Charaktere aus der LGBTQ-Community, sprich Charaktere die zum Beispiel homosexuell oder auch queer sind, vor. Aktuell "boomen" solche Bücher einfach total und es ist auch super wichtig, dass sie immer präsenter werden. Denn obwohl es eigentlich normal sein sollte, ist es dies oftmals in den Augen einiger noch nicht. Wieso aber rede ich jetzt aber plötzlich von LGBTQ und Randgruppen? 
Nun auch Menschen mit einer Behinderung gehören zu einer Randgruppe - oftmals ausgegrenzt auf Grund ihrer Beeinträchtigungen. 

Während ich eine positive Entwicklung im Bereich der LGBTQ sehe, würde ich mir auch im Bezug auf Behinderung mehr Fortschritt sehen. Ich spreche nicht davon, dass mal ein Charakter mit Autismus erwähnt, sondern viel mehr davon, dass auch mal ein Protagonist Autist ist und das nicht nur in Geschichten welche von dem Schicksal eines Autisten erzählen. Ich würde mir wünschen, dass ein Autist mal der Held eines Fantasy-Epos wäre, ohne dies zum zentralen Thema zu machen. Autismus als Teil seines Charakters, aber nicht der Hauptaugenmerk. 
Es ist wichtig auch sie in Büchern einzubeziehen, denn auch sie haben eine Stimme verdient. Sie sind genau so wertvoll für die Gesellschaft und auch wenn sie die Welt mit anderen Augen sehen, haben sie doch eine eigene Meinung und starke Eigenschaften. 

Inklusion ist stets ein umstrittenes aber wichtiges Thema und ich finde auch in Büchern sollte es eine Rolle spielen. Denn im Grunde spiegeln Bücher unsere Gesellschaft und daher ist es umso wichtiger, diese Aspekte einzubeziehen. Den Menschen eine Stimme zu geben, in denen sie sich nicht  für sich selber verstecken müssen, in denen ihre Eigenschaften nicht nur auf einen zentralen Aspekt konzentriert und übermäßig aufgebauscht werden und in denen sie nicht von anderen gerettet werden müssen. Mehr Authentizität und weniger Stereotypen. 
Natürlich ist es schwierig als Nicht-Autist ein Buch aus der Sicht eines Menschen mit Autismus zu schreiben, aber dennoch denke ich ist es wichtig den Markt bzw den Raum für genau solche Bücher zu schaffen. Niemals werde ich mich so fühlen können wie ein Mensch mit Auitsmus aber wenn wir wollen, dass Menschen mit Behinderung Teil unserer Gesellschaft werden, dann gehört auch die Literatur (sowie Film und Fernsehen) dazu. Und auch ein Autist kann sehr wohl ein Buch schreiben! Es mangelt ja nicht an Talent. Und wer jetzt denkt, dass Thema ist durch und die Menschen sind doch Teil unserer Gesellschaft, der irrt sich leider.... denn noch immer ist Ausgrenzung ein enormes Thema in diesem Bereich.

Ich denke es würde sehr helfen, so manchen das Thema Autismus (oder auch Down-Syndrom etc.) näher zu bringen und vielleicht verständlicher zu machen. Denn, ganz ehrlich, bevor ich meine Ausbildung zur Erzieherin gemacht habe, wusste ich recht wenig über genau diese Menschen - was echt schade ist! 

Fazit
Ich würde mir wünschen, dass auch in Büchern das Thema Autismus einzieht. Das auch sie ihre Own Voice Bücher erhalten und auch sie mal der Held einer Abenteuergeschichte sein können. Keine Stereotypen die den Markt dominieren, keine Bücher in denen sie immer gerettet werden müssen, sondern sie mal der Retter sind. In denen ihre Eigenschaften nicht negativ belastet sind, sondern mal als etwas positives gesehen werden und einfach Teil des Geschehenes sind. 

Wie seht ihr das Ganze? Was sagt ihr zu dem Thema? Ich würde mich über euer Feedback freuen!

Eure,

Montag, 1. April 2019

Mit dir stimmt etwas nicht! | Wieso ich dieses Gefühl kenne

Von Am April 01, 2019
[WERBUNG] Am 2.4 findet der Welt-Autismus-Tag statt und passend zu diesem Tag erscheint heute das Buch Ein Tor zu eurer Welt bei Droemer Knaur. Bei mir ist es bereits eingetroffen und ich habe bereits begonnen es zu lesen - und finde es bisher sehr spannend.

Und übrigens findet morgen eine Release-Party auf Facebook statt, bei der euch spannendes Programm erwartet!! Schaut auf jeden Fall vorbei, es lohnt sich. Neben einem Film gibt es auch Bücher zu gewinnen. KLICKE HIER um zur Veranstaltung zu gelangen.

Das Buch
Zusammen mit Droemer Knaur, der Agentur MainwunderAaron Wahl und weiteren Bloggern, möchten wir euch dieses wunderbare Buch näher bringen und auf das Thema Autismus aufmerksam machen.
Falls euch das Buch anspricht, könnt ihr es ab heute online sowie in allen Buchläden erhalten.

Menschen mit Asperger-Syndrom können Gefühle nicht deuten und vermitteln. Das macht sie zu Außenseitern und oft zu Gefangenen ihrer eigenen Wahrnehmungswelt. Aaron Wahl kennt diesen Zustand. Doch er kämpft gegen die Isolation an. Als er bei einem Emotionstraining erfährt, wie sich Angst, Freude und Trauer anfühlen, ist das für ihn ein lebensverändernder Durchbruch. Aaron schafft es, den Tod seiner geliebten Großeltern zu verarbeiten und eine Brücke zu seinen Mitmenschen zu schlagen. Er lernt die bunte Seite des Lebens kennen. 

Auf Grund der Thematik des Buches, möchte ich mich heute mit dem Thema Mit dir stimmt etwas nicht auseinandersetzen. Oder anders gesagt: Anders sein.

Mit dir stimmt etwas nicht!
In seinem Buch erzählt Aaron Wahl, dass ihm jahrelang vermittelt wurde, dass mit ihm etwas nicht stimmt. Das er anders sei. Daraufhin versuchte er so zu tun, als sei er normal. Als sei er wie alle anderen. Doch das Lügen fällt ihm schwer und so stellt er schon bald seine komplette Wahrnehmung in Frage. 

Nun habe ich selber kein Autismus, kann aber die Situation bzw. die Gefühle Aaron Wahls sehr gut nachvollziehen. Dieser Beitrag wird ein sehr persönlicher Beitrag... so viel vorweg. 

Denn auch ich kenne das Gefühl sehr gut, wenn einem vermittelt wird man sei anders oder mit einem stimmt etwas nicht. Mittlerweile bin ich zwar der Meinung, dass ich diese Situation des Zweifels hinter mir gelassen habe und so bin wie ich bin, doch es gibt auch noch Momente, wo ich in alte Muster zurück falle. Dann erinnert mich mein Kopf an all die Dinge von früher und es fällt mir schwerer, zu meiner Meinung zu stehen. Offen kund zu geben, was mir gefällt und was nicht. Es kommt nicht mehr oft vor, aber dieses kleine "Monster" hat sich nach wie vor tief in mir verankert. Doch ich muss früher ansetzen, damit ihr wisst wovon ich spreche. 

Wie alles begann...
Bis zur 6. Klasse war alles in bester Ordnung, ich war immer etwas schüchtern gewesen aber dies hatte sich nach und nach gebessert. Nun entwickelte ich mich jedoch in eine komplett andere Richtung als meine Mitschüler. Während sie sich eher für Rap, Hip-Hop, Filme und Serien die z.B. aus Amerika kamen interessierten, hörte ich eher japanische Musik, las Mangas und schaute Animes. Dazu kam, dass ich oft krank war, da ich als Kind mit offenem Bauch geboren wurde und bis ich vierzehn war Probleme mit Magenschmerzen hatte. Was übrigens zu einer OP führte, wonach es besser war. 
Für die anderen war ich ein Außenseiter - zumindest gaben sie mir stets das Gefühl. Und so harmlos dies auch im ersten Moment klingt, so war dies eine Zeit, auf die ich wirklich gerne verzichtet hätte. 

Ich saß bestimmt ein Jahr lang in der Pause alleine in der Bibliothek herum und habe gemalt, stand vor dem Lehrerzimmer und tat so als würde ich auf einen Lehrer warten. Ja, die Zeit war nicht einfach. Wenn ich mich wehrte gegen die Beleidigungen oder gegen das Auslachen, wurde gelacht und weitergemacht. Ich zog mich immer mehr zurück, hatte morgens vor der Schule Magenschmerzen, weinte viel und wollte bloß nicht in die Schule gehen. Hierbei möchte ich einmal die herzallerliebste Aussage meines kleinen Bruders Zeit zitieren. Zu de Zeit war er ca. 10 Jahre :

"Wenn dich einer ärgert, sagst du mir Bescheid. Keiner soll dich ärgern." 

Das passt jetzt vielleicht inhaltlich nicht hier rein, aber diese Aussage ist bei mir bis heute hängen geblieben. Er schenkte mir im übrigen in diesem Moment auch ein Schreibblock mit einem Pferd drauf... das nur am Rande. Danke Niels!

Sobald ich mal versuchte aus diesem Kreis zu entkommen und meine Meinung vertrat, wurde es meist schlimmer. Dies ging so weit, bis ich damals in ICQ angeschrieben und beleidigt wurde. Ich wurde als "Aids-Kranke die kein Immunsystem hat" (wahres Zitat!) bezeichnet. Ihr könnt euch vorstellen wie es einem dabei geht. Wie viele Nächte ich geweint habe und wie schwer es mir gefallen war, Tag für Tag in die Schule zu gehen. Es gab Tage wo ich einfach nicht mehr konnte, nicht mehr wollte. Und doch habe ich stets weitergemacht. 
Ich war keine schlechte Schülerin, meistens fleißig und gerne von den Lehrern gelobt - ja das kam natürlich auch nicht gut an. 
Ich muss mir aber bei manchen Dingen auch selber die Schuld in die Schuhe schieben. Ich habe die Hausaufgaben anderer gemacht und immer nachgegeben. Das war dumm! Und es war es nicht mal wert, denn es hat natürlich nichts gebracht - außer das mich alle ausgenutzt haben. Und wenn ich doch mal nein gesagt habe, plagte mich mein schlechtes Gewissen. Was ein Schwachsinn - doch das weiß ich erst heute.

Mit der Zeit entfernte ich mich immer mehr von dem was ich eigentlich gerne mochte. Animes, Mangas, japanische Musik. All das verdrängte ich und begann mich mehr mit der westlichen Welt auseinander zu setzen. Das was alle anderen mochten. Aber den Ruf den ich hatte, wurde ich kaum los. Ich konnte machen was ich wollte. 

Wie sich alles änderte
Nun stellt sich natürlich die Frage, wie ich aus diesem Teufelskreis fand, denn offensichtlich habe ich das. Sonst hätte ich vermutlich wohl keinen Blog auf dem ich MEINE Meinung zu Büchern schreibe. 

Für mich gab es genau zwei Schlüsselmomente die mir halfen. Es begann mit einem Praktikum in New York. Was? Ja.  Mein Vater organisierte mir damals ein Praktikum und so ging es zwei Wochen während des Unterrichts (natürlich mit Erlaubnis der Schule) nach Manhattan. Und hier gab es zwei Situationen...

1. Moment
1.) Ich wurde einfach so angenommen wie ich war. Ich stellte mich vor und zack war ich Teil des Teams. Ich musste mich weder verstellen noch sonst etwas. Ich hatte wunderbare Gespräche mit meinen Kollegen, die mir Mut gaben und mich bestärkten. Die mir sagten, wie gut ich alles mache und wie schade sie es fänden, als die zwei Wochen vorbei waren. Ob dies nun immer der Wahrheit entsprach weiß ich nicht, aber ich habe mich wohl gefühlt und aufgenommen. Ich fing an zu grübeln. 

2.) Es lief japanische Musik im McDonalds... what? Ich wollte eigentlich nur zur Toilette, bin aber wie erstarrt stehen geblieben. Dort in dem bunten Misch-Masch aus Nationalitäten war es natürlich ganz normal. Niemand beachtete die Musik sonderlich, sie lief einfach im Hintergrund aber das war mir egal. Es war real. Es war hier. Ich war hier. 

So, dies war der erste Schlüsselmoment. Es gab mir einfach Mut. Wenn andere mich so akzeptieren konnten wie ich war, dann sollte das doch auch in Deutschland möglich sein. 

2. Moment
Ich kam also wieder und trat dem Komitee für die Dekoration der Aula bei. Für unseren Abschluss natürlich. In dieser Gruppe hatten wir einfach so viel Spaß und ich öffnete mich mehr. Ich fand Freunde. Eine von ihnen gehört bis heute zu meinen besten Freundinnen - obwohl ich sie eigentlich schon seit der 4. Klasse kenne. Ja Madeline, du bist gemeint. Danke für alles! 

Ab dem Zeitpunkt sagte ich mir "Scheiß drauf", ich zog es durch. Beendete die Realschule und versuchte im Abi neu anzufangen. Das klingt jetzt so wahnsinnig einfach - war es aber durchaus nicht. Ich musste viel, sehr viel, an mir arbeiten. Musste lernen meinen Mund aufzumachen. Lernen meine Meinung zu vertreten - und wie ich oben bereits sagte, es gibt Tage da fällt es mir schwerer. Besonders wenn es um Dinge geht, die vielleicht doch nicht so populär sind. Umso mehr freut es mich, dass ich heute wieder zurück finde zu einigen dieser Dinge. Ich lese wieder Mangas und mittlerweile auch Comics. Für mich ist es ein wenig so wie heimkehren. Japanische Musik höre ich nicht mehr, aber ich besitze sie noch und ab und zu höre ich mal rein. Auch wenn es nur ein paar Minuten sind.... 


Was ich sagen möchte
Ich richte mich nun an all diejenigen die meinen andere klein machen zu müssen. Denkt nach bevor ihr sowas tut. Ihr seid nicht groß, nur weil ihr andere klein macht. Im Gegenteil. Stärke zeigen bedeutet offen zu sein, für andere da zu sein, andere zu respektieren und zu akzeptieren. Und wenn ihr jemanden nicht mögt, dann ist das natürlich okay. Man kann nicht jeden mögen. Aber eben den Menschen achten und ihn nicht in eine Lage treiben, aus der manche nicht mal alleine finden können. Ihr wollt nicht die Person sein, weswegen sich ein Mensch das Leben nimmt, wegen der ein Mensch gesundheitliche Probleme bekommt oder für immer geschädigt ist. Wer will das schon?

Mobbing bringt nichts!

Es ist gut, dass wir alle anders sind. Wie langweilig wäre es denn, wenn wir alle gleich wären? Tauscht euch aus und ihr werdet sehen, dass man bestimmt Gemeinsamkeiten finden kann. Wenn es auch nur oberflächlich bleibt. Keiner zwingt euch mit jemandem befreundet zu sein, aber Respekt sollte dennoch Teil des Zusammenlebens sein. Gebt einem Menschen nicht das Gefühl nichts wert zu sein. Denn daraus entsteht nur Trauer und Wut - und glaubt mir, ich kann diese Wut nach wie vor spüren und wenn ich es könnte und wollen würde, würde dieser Beitrag mit ganz anderen Wörtern geschrieben werden. Aber das bringt weder mir was noch sonst wem. Und dann wäre ich nicht besser, als diejenigen, die mir solche Wörter an den Kopf warfen. 

Respekt, Toleranz und Akzeptanz. Das ist was wir brauchen. Egal ob jemand für seine Interessen ausgeschlossen wird oder aufgrund von Autismus. Jeder Mensch verdient es geliebt und respektiert zu werden. Auf seine Art. 
Aber es geht nicht nur darum, dass andere einen akzeptieren. Auch man selbst muss sich selber lieben können und akzeptieren. Wenn man nicht zufrieden ist, sollte man was ändern aber der erste Schritt ist immer, dass man selber akzeptiert wer man ist. Mit allem was dazugehört. Steht zu euch selber. Lasst euch nicht verdrehen!! 

Ich bin ich. Ich habe Ecken und Kanten. Und ich bin richtig so wie ich bin. 
Du bist du. Du hast Ecken und Kanten. Und du bist richtig so wie du bist. 

Eure,

Sonntag, 10. Februar 2019

5 Hype-Bücher die ich schon längst lesen wollte

Von Am Februar 10, 2019

Okay, ich gestehe, viele Bücher in meinem Bücherregal sind ungelesen und es werden monatlich mehr. Darunter befinden sich so einige Bücher die scheinbar unglaublich beliebt waren und definitiv zu den Hype-Büchern gehörten. Wer kennt es nicht, ein Buch erscheint und scheinbar jeder liest es. Alle reden darüber und dann flacht der Trend wieder ab. So ganz vergessen ist es dann aber doch nicht... Tja, solche Bücher habe ich während des Hypes oder auch danach gekauft - und dann nie gelesen. Diese liegen noch immer auf meinem SuB ( = Stapel ungelesener Bücher) und verstauben scheinbar.  Heute möchte ich euch mal zeigen, welche das sind.

Habt ihr auch Hype-Bücher, welche ihr bisher nicht gelesen habt?

________________________________________________________________________


1 | Selection - Kiera Cass

Okay, dieses Buch liegt nun schon seit einer halben Ewigkeit auf meinem SuB. Wobei man die Aussage auch über die nachfolgenden Bücher treffen könnte. Ich hab es als Mängelexemplar gekauft und war überglücklich als ich es endlich hatte. Vielleicht, aber nur ganz vielleicht war ein kleiner Freudentanz involviert. Die Idee des Buches fand ich damals sehr ansprechend, heutzutage habe ich leider das Gefühl so vieles in die Richtung schon gelesen zu haben. Aber nichts desto trotz möchte ich es natürlich noch lesen. Mittlerweile gibt es ja auch einen ganz schönen Schuber...

35 perfekte Mädchen – und eine von ihnen wird erwählt. Sie wird Prinz Maxon, den Thronfolger des Staates Illeá, heiraten. Für die hübsche America Singer ist das die Chance, aus einer niedrigen Kaste in die oberste Schicht der Gesellschaft aufzusteigen und damit ihre Familie aus der Armut zu befreien. Doch zu welchem Preis? Will sie vor den Augen des ganzen Landes mit den anderen Mädchen um die Gunst eines Prinzen konkurrieren, den sie gar nicht begehrt? Und will sie auf Aspen verzichten, ihre heimliche große Liebe?


2 | Arkadien - Kai Meyer

Zu den Reihen die ich zwar bereits vollständig im Regal stehen habe, aber noch nicht einen Band gelesen habe gehört definitiv Arkadien von Kai Meyer. Und ja solche Reihen gibt es mehrere in meinem Regal (Arvelle sei Dank). Ich weiß auch überhaupt nicht, warum ich sie noch nicht gelesen habe. Doch jedes Mal wenn ich vor dem Regal stehe und überlege was ich lesen soll, schaue ich es nur kurz an und greife nach einem anderen Buch. Es muss sich ändern!

Schon bei ihrer Ankunft auf Sizilien fühlt sich Rosa wie in einem alten Film – der Chauffeur am Flughafen, der heruntergekommene Palazzo ihrer Tante und dann die Gerüchte um zwei Mafiaclans, die seit Generationen erbittert gegeneinander kämpfen: die Alcantaras und die Carnevares, Rosas und Alessandros Familien. Trotzdem trifft sich Rosa weiterhin mit Alessandro. Seine kühle Anmut, seine animalische Eleganz faszinieren und verunsichern sie gleichermaßen. Doch in ihm ruht ein unheimliches Erbe, das nicht menschlich ist.


3 | A Court of Thorns and Roses - Sarah J. Maas

Hui.. ein Buch bzw eine Reihe welches so so unfassbar beliebt ist und gleichzeitig auch sehr viele Gegenstimmen hat. Ich habe das Buch tatsächlich sogar angefangen, aber auf Grund mehrer parallel laufenden Leserunden abgebrochen. Gelesen habe ich so ca. drei Kapitel. Ich fand diese drei Kapitel sogar gut, aber irgendwie habe ich dann nicht wieder zum Buch gegriffen. Dennoch möchte ich es auf jeden Fall lesen um zu sehen was es mit diesen enormen Hype auf sich hat. Hier mal der deutsche Klappentext für euch (Das Reich der Sieben Höfe):

Sie hat ein Leben genommen. Jetzt muss sie mit ihrem Herz dafür bezahlen.
Die junge Jägerin Feyre wird in das sagenumwobene Reich der Fae entführt. Nichts ist dort, wie es scheint. Sicher ist nur eins: Sie muss einen Weg finden, um ihre Liebe zu retten. Oder ihre ganze Welt ist verloren.



4 | Palace of Glass - C.E. Bernard 

Eines der jüngsten Hype-Bücher auf meinem SuB. Ich hab es damals auf anraten der wundervollen Ava Reed gekauft und bin anschließend auch zu einer Signierstunde der Autorin gefahren... aber dann landete es auf dem SuB, wo es noch immer liegt. Ich habe aber fest vor es in nächster Zeit von dort zu befreien!! Denn laut Ava muss ich es ja schließlich unbedingt lesen!

Stellen Sie sich vor… 
London wäre ein Ort, an dem Tugend und Angst regieren. Ein hartes Gesetz untersagt den Menschen, die Haut eines anderen zu berühren. Denn die Bevölkerung und insbesondere das Königshaus fürchten die Gefahr, die von den sogenannten Magdalenen ausgeht – Menschen, deren Gabe es ist, die Gedanken anderer durch Berührung zu manipulieren. Die junge Rea zeigt so wenig Haut wie möglich. Einzig während illegaler Faustkämpfe streift sie ihre Handschuhe ab. Doch wie kommt es, dass die zierliche Kämpferin ihre körperlich überlegenen Gegner stets besiegt? Und warum entführt sie der britische Geheimdienst? Bald erfährt Rea, dass sie das Leben des Kronprinzen beschützen muss. Doch am Hof ahnt niemand, dass sie selbst sein größter Feind ist.


5 | Die Bestimmung - Veronica Roth

Gefühlt bin ich eine der letzten, die dieses Buch bzw die Reihe lesen wird. Sogar den ersten Film kenne ich schon. Doch die Reihe habe ich noch immer nicht gelesen. Den Film fand ich ganz gut, aber ich habe ja auch absolut keinen Vergleich. Dabei weiß ich wie unfassbar gut die Reihe ankam und glaube, dass sie mir auch total gefallen wird. Auch von der Thematik her ist das Buch total meins... naja vielleicht ja dieses Jahr!?! 

Altruan – die Selbstlosen. Candor – die Freimütigen. Ken – die Wissenden. Amite – die Friedfertigen. Und Ferox – die Furchtlosen … Fünf Fraktionen, fünf verschiedene Lebensformen sind es, zwischen denen Beatrice wählen muss. Ihre Entscheidung wird ihr gesamtes künftiges Leben bestimmen, denn die Fraktion, der sie sich anschließt, gilt fortan als ihre Familie. Doch der Test, der über Beatrices innere Bestimmung Auskunft geben soll, zeigt kein eindeutiges Ergebnis. Sie ist eine Unbestimmte. Die aber gelten in ihrer Welt als hoch gefährlich ...


________________________________________________________________________


Ich hoffe ja sehr, dass ich diese Bücher dieses Jahr vom SuB befreien kann und endlich sagen kann: Ich habe sie gelesen! Zumal mich auch alle Bücher thematisch absolut ansprechen und ich so viel Gutes über der Bücher gehört habe. Das müsste doch machbar sein! 

Eure,

Mittwoch, 13. Juni 2018

10 Fragen zu meinem Leseverhalten

Von Am Juni 13, 2018

Vor einer Weile habe ich im Zuge des Litznetzwerkes einen tollen Tag bei Daniela von Livricieux gefunden. Es geht hierbei um 10 Fragen zum eigenen Leseverhalten.
Da ich mir erstens nicht wirklich darüber Gedanken mache und zweitens ihren Beitrag sehr interessant fand, habe ich mich kurzum dazu entschlossen diesen Tag ebenfalls mitzumachen.

Gerne könnt ihr natürlich auch einen solchen Beitrag schreiben. Ich bin gespannt auf euer Leseverhalten.

Hast du einen bestimmten Platz Zuhause zum Lesen?
Aktuell sind die Plätze an denen ich lesen kann noch recht gering, da ich bis Ende des Jahres noch Zuhause wohne. Im Wohnzimmer ist es mir dann zu laut, wenn meine Eltern fernsehen, backen (ja, das machen sie recht oft) oder Musik hören. Daher begrenzt sich mein Leseort auf eine bestimmte Ecke meines Zimmers: mein Bett. Eingekuschelt zwischen einer Decke und einem Berg aus Kissen, ist es doch wunderbar gemütlich.
Im Sommer setze ich mich auch schon mal auf die Terrasse und lese, während ich in der Sonne brate. Meistens wird es mir dann jedoch zu warm oder die Seiten blenden mich zu sehr. Ich könnte ja eine Sonnenbrille tragen, aber irgendwie vergesse ich die immer. Sobald ich da erst mal sitze, hab ich meistens keine Lust noch mal rein zu gehen und sie zu holen. Dann merke ich wie kühl es drinnen ist und mag nicht mehr raus gehen.

Lesezeichen oder ein willkürliches Stück Papier?
Am liebsten natürlich immer ein Lesezeichen. Zuhause habe ich ein ganzes Glas voll Lesezeichen, da fällt die Auswahl schon manchmal schwer. Wenn möglich nehme ich natürlich auch das passende Lesezeichen zum Buch. Wenn das aber nicht funktioniert, habe ich so meine Standartlesezeichen. Die habe ich irgendwann mal selber erstellt und ausgedruckt.
Wenn ich unterwegs bin, habe ich natürlich eins dabei., sollte ich aber neue Bücher kaufen, ist dem meist nicht so. Da frage ich dann entweder in der Buchhandlung nach oder nehme was auch immer meine Tasche hergibt. Ab und dann kaufe ich auch einfach ein schönes Lesezeichen direkt mit de Buch.
Oft ist meine Tasche aber leider nicht wirklich hilfreich, da ich meistens nur Handy, Geld und Schlüssel mit mir herumtrage. Dann muss ich mir eben die Seitenzahl merken.

Kannst du irgendwo in einem Buch aufhören zu lesen?
Ja, das mache ich sogar recht oft. Wenn ich abrupt aufhören muss zu lesen, merke ich mir den letzten Satz und lese dann ab dort weiter. Wenn ich genug Zeit habe, höre ich natürlich bei einem Kapitel oder zumindest einem Absatz auf, aber generell habe ich damit kein Problem.

Isst oder trinkst du während des Lesens?
Ich versuche es immer wieder, aber dann vergesse ich einfach das etwas neben mir steht. Besonders  Tee vergesse ich dann einfach und zack ist er kalt. Mittlerweile lege ich dann immer eine kurze Pause ein, in welcher ich dann in Ruhe etwas trinke und esse und dann lese ich weiter. Zumal ich immer Angst habe den Tee oder Kaffe ins Buch zu kippen. Das wäre unschön.

Multitasking: Musik oder fernsehen während du liest?
Nein! Da komme ich gar nicht mit klar. Ab und dann schaffe ich es schon mal, Musik auszublenden aber generell brauche ich Ruhe. Und damit meine ich absolute Ruhe. Ich beneide Menschen, die das können, aber auch wenn ich in vielen Bereichen einiges gleichzeitig kann, beim lesen ist das nicht der Fall.
In der Bahn, Flugzeug oder öffentlichen Plätzen wiederum, schaffe ich es ganz locker die Geräusche auszublenden. Nur Zuhause klappt das nicht.

Ein Buch oder mehrere Bücher gleichzeitig?
Mehrere. Aktuell lese ich mal nur ein Buch, aber oft lese ich noch ein zweites. Zumeist ein Print und ein eBook, da ich nicht immer die Prints mit mir herumtrage. Da greife ich dann auf ein eBook auf meinem Handy zurück. Mein Reader ist einfach zu groß und nimmt nur noch mehr Platz weg. Da muss unterwegs mein Handy reichen. Oftmals passiert es aber auch, dass zwei bis drei Bücher neben meinem Kopfkissen liegen. Dort horte ich nämlich alles mögliche, was im Grunde auch Nachts da liegen bleibt. Taschentücher, Bücher, Handy, Mp3, Kopfhörer fürs Handy, Creme, Wasser und so weiter. Ja, es befindet sich viel kram in meinem Bett.
Auf jeden Fall liegt dort immer ein Stapel Bücher und je nachdem wonach mir gerade ist, danach greife ich dann. Aktuell liegen dort Mederia #2, War Storm und Palace of Glass. Wobei ich wie gesagt momentan nur Mederia lese.

Laut lesen oder still und leise im Kopf?
Leise. Laut lese ich nur, wenn ich Kindern etwas vorlese oder testlese für Autoren. Da ich auch sehr schnell lese, würde es vermutlich schon etwas komisch klingen.

Überspringst du Passagen aus dem Buch oder sogar Seiten?
Nein, in der Regel nicht. Es kann schon mal passieren, dass ich so aufgeregt bin wegen einer Szene, das ich mich selber spoilere und eine Seite weiter mal reinschaue, aber im Grunde überspringe ich nichts. Ich muss nur mein Herz etwas beruhigen und den Puls niedriger halten.

Ich glaube aber bei einem Buch habe ich das tatsächlich mal gemacht, weil es so unglaublich langweilig war, dass ich nur jede 10. Seite gelesen habe. Trotzdem konnte ich der Handlung folgen, was nicht unbedingt für das Buch spricht.

Den Buchrücken brechen oder ihn so belassen, dass er im besten Fall wie neu aussieht?
Ohje... das ist so ein Thema. Die einen mögen es so, die anderen so. Ich gehöre wohl zu dem Typ, welche die Bücher gerne möglichst lange im Originalzustand lässt. Ich mag es nicht gerne, wenn meine Bücher Macken, Leserillen oder andere Kratzer haben. Allerdings lässt es sich oft auch einfach nicht vermeiden, dann ärgere ich mich kurz, aber dann ist es auch egal. Bei Büchern die ich gebraucht kaufe und somit schon Mängel aufweisen, juckt es mich allerdings nicht wirklich. Da gehe ich dann manchmal auch etwas "gröber" mit um.

Schreibst du in deine Bücher?
Nein. Ich habe PostIts die ich reinklebe oder ich schreibe Zitate in ein kleines Büchlein oder direkt am Laptop in ein Dokument, falls ich diese mal für Gafiken oder ähnliches brauche. Da ich Bücher auch mal weitergebe, schreibe ich ungerne rein. Vielleicht mag jemand der das Buch nach mir erhält dies nicht so gerne und dann befindet sich meine Sauklaue da drin. Nein, besser nicht.
Obwohl ich es immer toll finde, wenn ich ein gebrauchtes Buch kaufe und es befinden sich Notizen darin. Oder Zettel auf denen etwas steht. Ich lege oft kleinere Zettel mit Notizen, Zitaten oder ähnliches in Büchereibücher. In den 3. Band der Hunger Games habe ich z.B. einen Notizzettel mit einem kleinen Auszug aus dem Lied Hanging Tree und einem gezeichneten Mockingjay gelegt.

Das waren meine Antworten auf die 10 Fragen und ich bin gespannt, wo ich noch Beiträge zu diesem Tag finden werde.

Eure,

Beliebte Posts

Werbung

Alle von mit mit [WERBUNG] oder [REZENSIONSEXEMPLAR] gekennzeichneten Beiträge beinhalten Produkte, welche mir kostenlos zur Verfügung gestellt wurden. Dies sind in den meisten Fällen Rezensionsexemplare der Verlage. Es kann aber auch im Rahmen von Aktionen wie z.B. Coverpräsentationen sein.

Alle nicht gekennzeichneten Beiträge sind freie Empfehlungen von mir, für die ich weder Geld noch sonstige Leistungen bekomme.

Datenschutzhinweis

Pink Mai nutzt Google Analytics zur Erfassung der Besucherstatistiken.

Kontakt

Fragen oder Anmerkungen?
Email an: pinkmai[at]gmx.de

(C) Pink Mai Books [2016 - 2022]

Blogverzeichnis - Bloggerei.de