Kunst für Max - Joanne Liu

August 14, 2018

[REZENSIONSEXEMPLAR] Die Tage kam dieses wunderhübsche Kinderbuch aus dem Prestel Verlag bei mir an und heute habe ich euch die Rezension dazu mitgebracht. Und wieder mal wurde ich nicht enttäuscht...!

Klappentext der Verlagsseite:
Kunst ist überall, man muss sie nur entdecken!
Ein fröhliches, warmherziges Bilderbuch in klaren, kräftigen Farben, das Alltägliches und Kunst überraschend nebeneinander stellt und mit viel Humor einlädt, Kunst im Alltag zu entdecken.

Max darf heute mit seiner Familie ins Museum. Aber zwischen den Beinen der Erwachsenen kann er die Bilder an der Wand gar nicht sehen, er ist viel zu klein. Da macht sich Max allein auf die Suche nach Kunst und er findet sie in den Bäumen vor dem Fenster, den Tätowierungen eines Besuchers, in den Spuren einer Schnecke und schließlich entdeckt er kopfüber ganz neue Perspektiven in der Kunst...

Rezension
Das Buch besteht aus 32 Seiten und beinhaltet keinen Text. Es ist ein reines Bilderbuch. Das finde ich aber gerade so schön an dem Buch, denn es gibt einem viel Freiraum die Geschichte mitzugestalten. Es ist gebunden. 

Als das Buch bei mir ankam war ich im ersten Moment etwas irritiert. Ich kannte den Klappentext zwar, hab aber im ersten Moment die Botschaft im Buch nicht bemerkt. Ich blätterte also so vor mich hin und wusste nicht so recht was ich nun mit dem Buch anfangen soll oder wie ich es bewerten sollte. Dann nahm ich mir den Klappentext noch einmal zur Hand und schaute auch das Buch noch mal ganz vorn vorne an. Da fiel dann der Groschen. Denn das Buch hat eine ganz wunderbare Botschaft: Kunst ist überall

Max schlendert in dem Buch durch ein Kunstmuseum und während die Erwachsenen strikt dem vorgegebenen Museumsplan abgehen, sieht Max sich so ein wenig um. Es gibt bekannte Werke von Künstlern wie z.B. Monet, Vermeer, Miro oder auch Henry Moore. Hier alleine gibt es schon genug Punkte an denen man bei der Betrachtung des Buches ansetzen kann. Doch Max findet ganz andere Dinge die er interessant findet. Die Tattoos eines Besuchers, der Schatten und das Licht der Fenster oder einfach einfach die Besucher mal auf dem Kopf betrachtet. Anstatt sich wie alle Picassos Werk "Guernica" anzuschauen, sieht er die Schönheit im Alltag. Die Botschaft dahinter finde ich einfach schön.

Es bringt die Kunstwerke berühmter Künstler näher aber weist auch auf, wie wichtig Kreativität und Fantasie doch sind. Das man sich auch über die kleinen Dinge im Alltag freuen kann und sie eben so faszinierend sind wie ein Monet. Ich denke auch, dass es das kindliche Denken wunderbar wiederspiegelt! Wenn man mit einem Kind in ein Kunstmuseum geht, dann schaut es sich vielleicht die Bilder an der Wand an, aber so ein Vogel der vor dem Fenster rumhüpft ist genau so toll wie ein schönes Bild. 

Dabei habe ich nicht das Gefühl gehabt, dass das Buch die Bilder schlecht reden will. Keineswegs. Viel mehr zeigt es, dass Kunst durchaus eine tolle Sache ist und viele wunderbare Werke dabei entstanden sind. Sie alle haben ihre Inspiration schließlich aus der realen Umwelt. 

Für Kinder finde ich das Buch absolut klasse. Es ist bunt, es gibt viel zu sehen und bei jeder Betrachtung kann eine andere Geschichte erzählt werden. Es fördert die Kreativität der Kinder und kann auch die Interesse an Museen steigern. Letzteres finde ich sehr wichtig! Mal weg von dem Fernseher und den Smartphones und ab in ein Museum. Das Buch steckt voller wunderbarer Botschaften. 

Eine absolute Empfehlung. Dieses Buch ist ein kleiner Schatz, der viel zu unbekannt ist!

WEITERE REZENSIONEN ZUM BUCH

Eure,


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Kunst für Max
Autorin / Illustratorin: Joanne Liu
Verlag: Prestel
Erscheinungstermin: 26.02.2018
Seitenanzahl: 32
ISBN: 978-3-7913-7320-1
Preis: 12,99€ (Gebunden)
Altersempfehlung: ab 3 Jahren

Klappentext:
Kunst ist überall, man muss sie nur entdecken!
Ein fröhliches, warmherziges Bilderbuch in klaren, kräftigen Farben, das Alltägliches und Kunst überraschend nebeneinander stellt und mit viel Humor einlädt, Kunst im Alltag zu entdecken.
Max darf heute mit seiner Familie ins Museum. Aber zwischen den Beinen der Erwachsenen kann er die Bilder an der Wand gar nicht sehen, er ist viel zu klein. Da macht sich Max allein auf die Suche nach Kunst und er findet sie in den Bäumen vor dem Fenster, den Tätowierungen eines Besuchers, in den Spuren einer Schnecke und schließlich entdeckt er kopfüber ganz neue Perspektiven in der Kunst …

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