Lesepositionen oder auch: Das Yoga der Bücherwürmer


Bevor ich den Beitrag beginne, möchte ich erst einmal der wunderbaren Jana danken, welche für mich das Model gespielt hat. Da sie die sportliche von uns beiden ist, hat sie sich für mich in Schale geworfen und vor der Kamera posiert! Danke dir!

Nun aber zum Beitrag.

Wer kennt es nicht? Man macht es sich so richtig gemütlich, schnappt sich ein Buch und nach knapp zehn Minuten muss man sich schon wieder anders hinsetzen. Das Ganze habe ich nun das Yoga der Bücherwürmer getauft und euch heute mal so einige Ideen zu möglichen Positionen mitgebracht.

Die Startposition
Gemütlich auf die Couch gelegt, eine Decke und ein Kissen um es auch schön gemütlich zu haben. So kann man gut in einen Leseabend starten. Bleibt bei dieser Übung gant entspannt und atmet ruhig ein und aus. Nutzt diesen Moment, bevor sich auf Grund der Handlung die Schnappatmung einschaltet.


Der Schneidersitz der Lesenden
Nun geht es in die Position des Schneidersitzes der Lesenden. Den Rücken gerade, den Blick auf das Buch gerichtet. So kann ganz entspannt gelesen werden und trainiert gleichzeitig noch die Brust-, Hüft-, Rücken - und Bauchmuskulatur. Das freie atmen hilft dir, den Inhalt des Buches gut zu verarbeiten. Ihr könnt  das Buch auch alternativ mit ausgestreckten Armen festhalten, hier auf dem Bild sieht man die etwas leichtere Version mit aufgelegten Armen auf den Beinen. 


Der Toilettenleser
Trainiert vermutlich gar nichts, sieht aber für Außenstehende sehr amüsant aus. Und wen das Buch zu spannend wird, kann man gleich panisch aufspringen, um das gelesene zu verarbeiten. Zumindest, wenn ihr auf der Couch sitzt....


Der Bücherbaum
Wenn man dann schon mal panisch aufgesprungen ist, kann man auch gleich die Position des Bücherbaums einnehmen. So kann das innere Gleichgewicht nach der schockierenden Wendung wieder hergestellt werden und die gesamte Muskulatur deines Körpers wird gestärkt.


Die Anbetung oder auch: Der König der Löwen
Ist es einfach das perfekte Buch? Dann hebt es in die Luft und zeigt der Welt wie toll es ist. Das Gute daran: Eure Beine und euren Po könnt ihr gleich mittrainieren.
Alternativ könntet ihr auch ein Löwenbaby in die Luft halten und so eine der berühmten Szenen des Disney Klassikers König der Löwen nachahmen... allerdings ist es leichter an ein Buch heranzukommen, als an ein Löwenbaby. 


Und nun die Beine zum Himmel
Nach all der Anstrengung wird es doch mal wider Zeit für eine naja etwas enspanntere Position. Die Beine an die Wand, die Arme angewinkelt oder ausgestreckt. Achtung: Es besteht das Risiko, dass euch das Buch ins Gesicht fällt  - passt also bitte bitte bitte auf! Sonst müsst ihr nachher noch erklären, wie der blaue Flecke ins Gesicht kommt. 


Der lesende Hund
Wenn ihr nach all den Positionswechseln langsam Rückenschmerzen bekommt, kann euch der lesende Hund helfen. So streckt ihr diesen mal durch und könnt wieder Schwung in eure Lesesession bringen. Denkt nur dran, dass Buch entsprechend zu drehen!


Die Horroposition
Nein, sie ist nicht besessen! Sie befindet sich in der Horrorposition. Trainiert eure Muskeln im Rücken, den Beinen und den Armen und ganz wichtig: Die Organe werden angeregt... falls euch danach ist! Oh und dreht das Buch, den Fehler haben wir nämlich gemacht. Sonst wird es schwer, zu lesen. Mit merkwürdigen Blicken könnt ihr bei dieser Position allerdings rechnen. 


Die lesende Kobra
Bevor wir nun zur abschließenden Position kommen, hier noch eine ganz wundervolle. Die lesende Kobra. Sie befreut von Furcht und gibt euch neuen Mut. Sollte der Cliffhänger also mal wieder ganz dramatisch sein, hilft euch die lesende Kobra dabei dies zu verarbeiten.


Ich-kann-es-nicht-wahrhaben-Position
Und wenn die Kobra beim Cliffhänger nichts bringt, dann hilft nur noch eins: Die Ich-kann-es-nicht-wahrhaben-Position. Einrollen und auf den nächsten Band warten. Das schafft ihr!

So, nun seit ihr gestärkt für die nächste Lesesession. Viel Spaß beim Yoga der Bücherwürmer.

Eure,

Kommentare:

  1. Richtig cool :-D
    Ich persönlich würde mir vermutlich was brechen oder einfach umkippen, haha.

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    1. hahaha ja ich auch :D vermutlich war ich auch deswegen hinter der Kamera :D

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  2. Eine wirklich tolle Beitrags Idee und ich finde es cool, dass man so Lesen und Yoga vereinen kann. Zwar habe ich letzeres noch nie ausprobiert, wobei ich manche der Übrungen gar nicht hinbekommen würde, aber ich möchte mich auch mal dran versuchen. Viele schwören ja darauf.

    Ps: Werde deinen Beitrag auch in meiner heutigen Linkliste verlinken, finde ihn nämlich echt super und ist mal was anderes :).

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    1. Hey :)
      Danke fürs verlinken! Schaue auf jeden Fall gleich mal vorbei :)

      Yoga finde ich persönlich gar nicht schlecht. Hab es ne Zeit lang gemacht, aber dann kam ich zeitlich nicht mehr dazu. Klingt wie ne doofe Ausrede :D Aber vielleicht jetzt ja dann wieder, nur mit einem Buch in der Hand :D

      Alles Liebe,
      Sinah

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  3. So ein cooler Beitrag, tolle idee. Ich liebe Yoga und lesen und finde es klasse wie Du hier eine Verbindung geschaffen hast.

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    1. Hey :)
      Danke, freut mich! Hahha, im Grunde sieht es ja echt manchmal nach Yoga aus, wenn man sich ständig anders hinsetzen muss beim lesen :D Warum also nicht mit Yoga kombinieren?! :D

      Alles Liebe,
      Sinah

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  4. Hallo,

    Eigentlich mache ich sehr gerne Yoga, konnte dass aber jetzt schon seit Monaten nicht tun. Im Februar hatte ich mir ja das Handgelenk gebrochen, und als der Gips ab war, war das Handgelenk noch zu schwach, um mich wirklich darauf abzustützen.

    Aber ich werde bald wieder damit anfangen! Ich habe tatsächlich schon in Yogapositionen gelesen, aber so richtig bequem war das dann doch nicht... ;-)

    Ich habe diesen tollen Beitrag HIER für meine Kreuzfahrt durchs Meer der Buchblogs verlinkt.

    LG,
    Mikka

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    1. Hey Mikka,
      oh nein das ist echt ärgerlich! Gute Besserung weiterhin... hoffe das du dann bald wieder Yoga machen kannst. Und ich glaube dir sofort, wenn du sagst, es sei ungemütlich :D

      Und danke für die Verlinkung ♥

      Alles Liebe,
      Sinah

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  5. Huhu Sinah,
    ein sehr cooler Beitrag :o))) Die ein oder andere Position sollte man nach längerem Liegen wirklich mal ausprobieren. (Ich denke da an den Herabschauenden Hund ;o))). Position 1 halte ich meist nicht lange durch. Das geht mir zu sehr aufs Handgelenk. Ich praktiziere auch sehr gerne den "Auf dem Rückenlieger" :o)

    Ganz liebe Grüße
    Tanja :o)

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    1. Hey Tanja :)
      Danke ♥ Das mit dem Handgelenk kenne ich nur zu gut... =/ und die "Auf dem Rückenlieger" ist bestimmt auch nicht schlecht zum lesen :D

      Alles Liebe,
      Sinah

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